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«Ich dachte, die haben sich sicher verirrt»

Am Wochenende ist in St.Gallen und in Appenzell die siebte Ausgabe der Literaturtage «Wortlaut» mit 35 verschiedenen Veranstaltungen über die Bühne gegangen. Die Programmverantwortlichen unter Leitung von Richi Küttel schauen zufrieden auf die vier Tage zurück.
Richi Küttel OK-Präsident der St. Galler Literaturtage «Wortlaut» (Bild: Urs Bucher)

Richi Küttel OK-Präsident der St. Galler Literaturtage «Wortlaut» (Bild: Urs Bucher)

Am Wochenende ist in St.Gallen und in Appenzell die siebte Ausgabe der Literaturtage «Wortlaut» mit 35 verschiedenen Veranstaltungen über die Bühne gegangen. Die Programmverantwortlichen unter Leitung von Richi Küttel schauen zufrieden auf die vier Tage zurück. 2200 Besucher aus allen Altersgruppen besuchten «Wortlaut» und waren vom Programm mehrheitlich angetan. Davon konnte sich Küttel erstmals selber überzeugen.

Herr Küttel, sind die Besucherzahlen des «Wortlaut» im Vergleich zum Vorjahr gestiegen?

Ja, wir hatten mit insgesamt 2200 Besuchern ein wenig mehr als 2014. Dieses Jahr waren aber fast alle Veranstaltungen gut besucht. Durchschnittlich hatte es jeweils um die 70 Zuschauerinnen und Zuschauer.

Welche Veranstaltungen waren beim Publikum besonders begehrt?

Die Lesung der Schriftstellerin Ruth Schweikert war ausverkauft. Das Kabarett, welches wir zum erstmals im Programm hatten, kam sehr gut an. Die Spoken-Word-Darbietungen in der Grabenhalle waren auch beliebt. Am überraschendsten für mich war, dass ganze 50 Personen am Sonntagmorgen trotz zugigen Wetters an der literarischen Stadtführung teilnahmen.

Welche Veranstaltungen kamen weniger gut an?

Das Gespräch mit dem kontroversen Autor Urs Mannhart, gegen den ein Plagiatsverfahren läuft und der deshalb nicht lesen darf, kam beim Publikum nicht so an. Ich glaube aber, das interessiert vor allem Leute vom Fach.

Welche Veranstaltung war Ihr persönliches «Wortlaut»-Highlight?

Am schönsten waren für mich die positiven Rückmeldungen des Publikums und der Künstler. Letztere fanden den Anlass gut organisiert und nutzten ihn, um mit anderen Autoren ins Gespräch zu kommen. Zudem hatte ich dieses Jahr Zeit, Veranstaltungen selber zu besuchen und Rückmeldungen einzuholen, da ich neuerdings ein starkes Team im Rücken habe.

Ist «Wortlaut» auch bei jüngeren Besuchern populär?

Es ist wirklich erstaunlich, wie gut durchmischt unser Publikum ist. Bei der Eröffnung habe ich ein paar junge Damen gesehen und mir gedacht, dass die sich bestimmt verirrt haben. Hatten sie aber nicht. (kar)

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