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«Ich bin in einer spannenden Zeit gewählt worden»

Neu im Parlament

Zwei Sitze konnte die SP bei den Wahlen im vergangenen September dazugewinnen. Vom Sitzgewinn profitierte auch Gastronomin Maja Dörig. Seit Anfang Jahr sitzt sie für die SP im St. Galler Stadtparlament. Dort fühlt sie sich gut aufgehoben und will ihre Kernthemen – Kultur und Nachtleben – schon bald auch aktiv einbringen.

Wie haben Sie die ersten Monate als Stadtparlamentarierin erlebt?

Ich konnte bereits viele Einblicke in verschiedene Aspekte der Parlamentsarbeit gewinnen. Generell bin ich in einer spannenden Zeit gewählt worden, da sich zeitgleich mit meiner Wahl ja auch die Mehrheitsverhältnisse verschoben haben.

Warum macht das die Parlamentsarbeit denn so spannend?

Dass weder die Bürgerlichen noch Rot-Grün eine Mehrheit haben und so die Entscheide von Geschäft zu Geschäft unterschiedlich ausfallen.

Sie sitzen in der Kommission Soziales und Sicherheit, die erst vor Kurzem neu gegründet wurde. Ist das auch für Sie speziell?

Es ist insofern speziell, als dass die Arbeit in der Kommission für alle Mitglieder neu ist und nicht nur für jene, die neu gewählt wurden. Spannend war die Diskussion zur Videoüberwachung.

Die Videoüberwachung hat auch Berührungspunkte mit Ihren Kernthemen – Kultur und Nachtleben.

Auf jeden Fall. Ich finde, dass ich in dieser Kommission mit meinen Kernthemen gut aufgehoben bin. Es geht um Freiräume, Umgang mit öffentlichem Raum. Das sind Dinge, mit denen ich mich gerne auseinandersetze.

Bisher haben Sie sich eher zurückgehalten. Ist das Zufall oder eine bewusste Entscheidung?

Ich möchte keinen Vorstoss einreichen, nur um mich selbst zu profilieren. Ein Vorstoss macht nur Sinn, wenn man etwas bewegen kann. Und dieser Moment kommt bestimmt noch. (ghi)

Am 1. Januar hat das neugewählte Stadtparlament seine Arbeit aufgenommen. Angetreten sind dabei auch zehn Neue. Die Stadtredaktion lässt sie hier zu Wort kommen.

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