Huser offiziell Kandidat der SVP

St.Margrethen. In der St.Galler Regierung werden nächstes Jahr zwei Sitze frei. Die SVP ist heiss auf einen davon. Die Partei hat gestern abend in St.Margrethen den Reigen der offiziellen Nominationen für die Regierungswahlen eröffnet: Die Delegierten folgten dem Parteivorstand und schicken ihren Präsidenten Herbert Huser ins Rennen.

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St.Margrethen. In der St.Galler Regierung werden nächstes Jahr zwei Sitze frei. Die SVP ist heiss auf einen davon. Die Partei hat gestern abend in St.Margrethen den Reigen der offiziellen Nominationen für die Regierungswahlen eröffnet: Die Delegierten folgten dem Parteivorstand und schicken ihren Präsidenten Herbert Huser ins Rennen. Sie waren einstimmig der Meinung, mit dem 58jährigen Rheintaler sei die Chance, einen zweiten Sitz zu holen, am grössten.

Kritiker der Spitalpolitik
Huser ist seit über 30 Jahren selbständiger Architekt – und ein vehementer Kritiker der Mehrzahl aller regierungsrätlichen Bauvorlagen. Er wirft Bauchef Willi Haag und dessen Departement immer wieder vor, kostenmässig zu überborden. Kantonsweit auf sich aufmerksam gemacht hat Huser als hartnäckiger Kritiker der Regierung in der Spitaldebatte. Bildungschef Stefan Kölliker tritt erneut zu den Wahlen an. Er hat bereits vor einigen Wochen klargemacht, bei einer Wiederwahl keinen Departementswechsel anzustreben.

Zweimal Ja, zweimal Nein
Die Parolen zu den kantonalen Vorlagen vom 15. November überraschen kaum: ein klares Nein zur Begrenzung des Pendlerabzugs (die Partei hatte das Referendum dagegen ergriffen), ein klares Nein zur Prämienverbilligungs-Initiative der SP, ein klares Ja zur Erneuerung der Geriatrie und ein klares Ja dazu, dass künftig das Kantonsparlament über  den Richtplan befindet. (rw)