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Hurra, es ist wieder einmal eine Frau!

Die Ehren-Födlebürger haben gewählt
Die neue Ehren-Födlebürgerin ist Fasnächtlerin und auch noch sehr sportlich. (Bild: Urs Bucher)

Die neue Ehren-Födlebürgerin ist Fasnächtlerin und auch noch sehr sportlich. (Bild: Urs Bucher)

Was dem Stimmvolk der Stadt im November richtig erschien, ist den Ehren-Födlebürgern jetzt nur billig: Beide haben sie eine Frau gewählt – einmal Sonja Lüthi als neue Stadträtin, zum anderen für die morgen ausbrechenden närrischen Tage eine neue Ehren-Födlebürgerin (Föbine). Und nein, da besteht sonst kein Zusammenhang: Zu Fasnachtsehren kommt die Grünliberale, die im Stadtratsrennen Boris Tschirky auf den zweiten Platz verwiesen hat, nicht auch noch. Das wäre dann doch zu einfach.

Es ist aber sicher eine Frau. Das weiss man, weil es dem traditionellen Rätseltext von Föbine Mélanie XII. Knüsel-Rietmann zu entnehmen ist. Traditionellerweise bleibt ja bis am Fasnachtssamstag geheim, wer auserkoren wurde, vor die Konfettikanone zu treten. Mit ihr wird dem Opfer, das im vergangenen Jahr durch einen speziellen Akt der Zivilcourage oder auch durch spezielles Engagement für die Allgemeinheit aufgefallen ist, der letzte Rest Spiessertum ausgetrieben, auf dass es ins Föbü- und Föbinen-Paradies einziehen kann.

Die Föbü-Fasnachtsehre existiert seit 1972. In diesem Jahr wird der Titel zum 44. Mal verliehen. Und die neue Föbine ist erst die neunte Frau unter 37 Männern. In der Regel kommt nur eine Person zum Ehrentitel. In der Föbü-Geschichte wurden allerdings auch schon Geschwisterpaare geehrt: die Schwestern Wanda und Herta Bentele im Jahr 1979 sowie die Brüder Frank und Patrik Riklin im Jahr 2008.

Die Föbine 2018 sei eine klassische starke Frau, heisst es im Rätseltext der Föbüs. Sie sei neben dem St. Leonhard-Schulhaus aufgewachsen, habe eine KV-Lehre absolviert und dann – weil es ihr im Büro einfach zu langweilig wurde – sogar eine Weile auf dem Bau gearbeitet. Bis heute übt sie beruflich wie als Hobby Tätigkeiten aus, die Durchstehvermögen und körperliche Fitness voraussetzen. Ihre Lieblingssportart ist eine, die nicht unbedingt als weiblich gilt. Aber sie kann auch mit Fussball etwas anfangen. Wohl auch, weil sie schon als Kind mit ihrem Vater Stammgast bei FC St. Gallen-Spielen im Espenmoos war. (vre)

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