Hunderte von Portugiesen feiern und tanzen durch eine lange Nacht

RORSCHACH. Wunderschöne portugiesische Balladen, rassige Rhythmen aus Brasilien, internationale Musik in voller Lautstärke erfüllten die Mehrzweckhalle Rorschacherberg: Der portugiesische Verein feierte sein 25-Jahr-Jubiläum.

Peter Beerli
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Es gibt was zu feiern: Die Musiker auf der Bühne geben den Takt an. (Bild: Urs Bosshard)

Es gibt was zu feiern: Die Musiker auf der Bühne geben den Takt an. (Bild: Urs Bosshard)

Der allerletzte Parkplatz rund um die Mehrzweckhalle Rorschacherberg, in welcher die rot-grüne Fahne Portugals wehte, war belegt und immer noch strömten Menschen aus allen Himmelsrichtungen zusammen, um zu feiern, zu essen und zu tanzen.

Über sechshundert Feiernde

Zuletzt mögen es weit über sechshundert Landsleute gewesen sein, von welchen jene aus Freiburg die weiteste Anreise-Strecke zurückgelegt hatten.

Präsident Fernando Da Costa begrüsste und Stadtpräsident Thomas Müller betonte in seiner portugiesisch gehaltenen Grussadresse, dass portugiesische Lebensart seit langem zur Stadt Rorschach gehöre und auch in Zukunft zu ihr gehören werde. Ausser diesen Reden und der Tombola-Verlosung gehörte die Bühne den Musikern: Leandro und seiner Band, Alvaro Fabiao und Os Marqueses. Sie spornten mit ihren Klängen zum Tanzen an. Selbst kleine Kinder wiegten sich bis über Mitternacht hinaus mit ihren Eltern zusammen zu den Takten der Musik. Immer wieder ertönten neue Jubelrufe.

Zwar lassen sich auch Schweizer im Centro mit Fisch- und Meeresfrüchte-Spezialitäten verwöhnen und schweizerische Arbeitgeber von Portugiesen hatten in der Festschrift fleissig inseriert.

Noch kein gemeinsames Feiern

Zum Festen aber blieben die Portugiesen unter sich. Zum gemeinsamen Feiern hat man sich in den vergangenen 25 Jahren des friedlichen Nebeneinanders noch nicht gefunden, eigentlich schade finden wir, die von der portugiesischen Mentalität auf angenehme Art überrascht wurden.

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