HSG-Vorlesungen: Bevor der Stress uns scheidet

ST. GALLEN. Partnerschaft hilft, Widerstand gegen Stress zu entwickeln. Doch zugleich bedroht Stress auch die Stabilität von Beziehungen. Ostschweizer Psychologen beleuchten ab 26. April jeweils dienstags 20.15 bis 21.45 im Raum 01-011 der Uni St.

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ST. GALLEN. Partnerschaft hilft, Widerstand gegen Stress zu entwickeln. Doch zugleich bedroht Stress auch die Stabilität von Beziehungen. Ostschweizer Psychologen beleuchten ab 26. April jeweils dienstags 20.15 bis 21.45 im Raum 01-011 der Uni St. Gallen in einer fünfteiligen Vorlesungsreihe wöchentlich die Frage, wie man damit am besten umgeht.

Zahlreiche Studien belegen, dass Menschen in stabilen Partnerschaften mehrheitlich nicht nur länger und glücklicher leben, sondern auch zu grösserer innerer Stärke finden. Dies, weil Familie, Kinder und gute Beziehungen helfen, das verwirrende Tempo des Alltags zu entschleunigen und Sicherheit zu gewinnen. Die Sarganser Psychotherapeutin Ursula Germann, Lehrbeauftragte der HSG für Psychologie, weiss aber auch, dass zu viele Reize und Überlastung die Partnerschaft unter Druck setzen. Als prominentester Gast der Vorlesungen ist Professor Guy Bodenmann von der Uni Zürich am 24. Mai zu hören. Er hat sich mit Untersuchungen zu glücklichen Paarbeziehungen einen Namen gemacht, aber auch mit Studien zum Verhältnis von Partnerschaftsstörungen der Eltern und Entwicklungsstörungen der Kinder.

Den Auftakt der Reihe übernimmt am kommenden Dienstag, 26. April, der St. Galler Psychotherapeut Klaus Käppeli. Er untersucht die Belastungen und Ressourcen von Schwangerschaft und Geburt für Paare. Am 3. Mai folgt die Sarganser Psychologin Maya Hofer, die über Gelassenheit trotz Stress berichtet. Am 10. Mai spricht der Buchser Psychotherapeut Gilles Schmid über den Zusammenhang von Stress und Beziehungskrisen. Am 17. Mai referiert der Valenser Neurologe Professor Jürg Kesselring. (rm)

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