HSG-Professoren wie der FC St. Gallen

Die Professoren der Universität St. Gallen teilen ihr Schicksal gegenwärtig mit dem FC St. Gallen: Sie können einfach nicht mehr gewinnen. Das Spiel gegen die Studentenschaft verloren die HSG-Professoren diesmal aber erst im Penaltyschiessen mit 7:8 Toren.

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Das HSG-Spiel wurde diesmal erst im Penaltyschiessen entschieden. (Bild: Leonz Eder)

Das HSG-Spiel wurde diesmal erst im Penaltyschiessen entschieden. (Bild: Leonz Eder)

Zur Ehrenrettung der Professoren darf an dieser Stelle allerdings gesagt werden: Nach der 1:9-Kanterniederlage im vergangenen Jahr hielten sie diesmal gegen die Studierenden mit. Motiviert bis in die letzte Muskelzelle liessen sich die Professoren für das traditionelle Spiel um den von den Altherren gestifteten Mercuria-Cup einiges einfallen: Eine Verjüngung des Teams war ebenso angesagt wie die Verstärkung durch zwei Mitarbeitende aus der Verwaltung und zwei Sportlehrer. Doch die gute Vorbereitung half recht wenig.

Start verschlafen

Während in den Vorlesungen normalerweise die Studierenden zu Beginn noch nicht richtig wach sind, verschliefen die Professoren den Beginn der Partie – und lagen schon nach einer Spielminute 0:1 hinten. Den Treffer für die Studentenschaft hatte Pascal Umiker markiert. Markus Steiner, der bei der HSG für die Haustechnik zuständig ist und auf dem Rasen die Professoren verstärkte, erzielte wenig später den Ausgleich. Dann erzielten wieder die Studierenden zwei Goals. Es war wieder Markus Steiner, der mit seinem zweiten Treffen den Anschluss wiederherstellte für die Professoren und mit seinem Doppelpack bewies, dass er neben der Haus- auch von Fussballtechnik einiges versteht. Den erneuten Ausgleichstreffer zum 3:3 erzielte Sven Kunisch, Lehrbeauftragter für Betriebswirtschaftslehre. Doch jetzt stand die Partie auf der Kippe: Shin Szedlak, der Präsident der Studentenschaft, markierte ebenfalls sein zweites Tor und brachte die Jungen mit 4:3 in Front. Doch es war Wolfgang Jenewein, der Spieler mit der Nummer 10, der die Professoren in die Verlängerung rettete mit seinem Tor zum 4:4-Ausgleich.

Torlose Verlängerung

Es folgte die Verlängerung. Diese blieb torlos. Ein Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. Anders als die Profis von Bayern München vor Wochenfrist trafen die Studierenden achtmal und die Professoren siebenmal ins Tor. Erst der achte Professor zeigte Nerven. Die Professoren verloren nun bereits dreimal in Folge – genau wie der FC St. Gallen. (L. E./dwi)

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