HSG für Grossandrang gewappnet

Die HSG führt ab Montag mehr als 1300 Erstsemestrige im Rahmen einer «Startwoche» ins Studium ein. Der Platz an der Uni ist zwar knapp, reicht laut den Verantwortlichen aber aus.

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Volles Audimax: Auch dieses Semester gibt es viele neue Studenten. (Bild: Jean-Yves Proeller)

Volles Audimax: Auch dieses Semester gibt es viele neue Studenten. (Bild: Jean-Yves Proeller)

Ab nächster Woche bevölkern viele neue Studenten aus dem In- und Ausland die Gallusstadt. 1327 Erstsemester werden im Rahmen einer «Startwoche» eingeführt. Insgesamt sind 7324 Studenten immatrikuliert, mehr als je zuvor.

Laut Marius Hasenböhler, Kommunikationsleiter der Universität, liegt dies an zwei Gründen. Der gute Ruf der Universität ziehe viele Studenten an. Anderseits sei das Wachstum auf geburtenstarke Jahrgänge zurückzuführen, die nun das Gymnasium abgeschlossen hätten.

Für den Ansturm gewappnet

Die grosse Anzahl an Neulingen in der Startwoche lässt die Verantwortlichen kalt. «Im Prinzip ist es egal, ob es 1100 oder 1400 Studenten sind», sagt Severine Holzscheiter, Projektleiterin der Startwoche an der HSG. Die Studenten würden immer in 60 Gruppen eingeteilt, nur die Gruppengrösse ändere sich. Die Anzahl Gruppen sei von den Informationsveranstaltungen abhängig. Diese seien aus organisatorischen Gründen aber begrenzt.

Kaum mehr Platz vorhanden

Die Teilnehmer der Startwoche, zusammen mit Tutoren und Gästen knapp 1500 Personen, werden über das ganze Universitätsareal verteilt. «Fast alle Räume der Universität sind nächste Woche belegt», sagt Holzscheiter. Man habe aber bis jetzt gute Erfahrungen gemacht.

Erste Freunde finden

Im Rahmen der Startwoche setzen sich die HSG-Neulinge mit dem Thema «Entwicklungsstrategien – Ein Land gestaltet seine Zukunft» auseinander. Sie sollen im Teamwork einen ersten Eindruck vom akademischen Denken bekommen. Sie sollen ausserdem die Infrastruktur der Universität kennenlernen. Doch auch das Soziale kommt nicht zu kurz. «Die Startwoche ist eine Plattform, um erste Freundschaften im Studium an der HSG zu knüpfen», sagt Holzscheiter. (jyp)

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