HSG erhöht Studiengebühren um bis zu 2400 Franken

ST.GALLEN. Weil die HSG nach dem Willen des Kantonsrates sparen muss, werden die Studiengebühren per 1. August 2014 erhöht. Am härtesten trifft es ausländische Masterstudierende.

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Für ihre Bildung an der HSG müssen Studiernde künftig mehr bezahlen. (Bild: Keystone/Archiv)

Für ihre Bildung an der HSG müssen Studiernde künftig mehr bezahlen. (Bild: Keystone/Archiv)

Für Studentinnen und Studenten aus dem Ausland wird das Studium an der HSG massiv teurer. Ab 1. August 2014 kosten zwei Semester an der Universität St.Galler für Studierende auf der Bachelor-Stufe 6252 Franken, was einer Gebührenerhöhung von 2000 Franken entspricht. Noch mehr zur Kasse gebeten werden Ausländer im Master-Studium: Ab 1. Februar 2012 kostet sie der Besuch der HSG 4252 Franken pro Jahr, ab Mitte 2014 werden es 2400 Franken mehr sein, wie die HSG mitteilt.

Auch Schweizerinnen und Schweizer müssen künftig für den Uni-Besuch mehr bezahlen. Bei den Langzeit-Studierenden auf Bachelor- und Masterstufe beträgt die Erhöhung 1000 respektive 1400 Franken, die Gebühren steigen somit auf 3452 respektive 3852 Franken. Einheimische Studentinnen und Studenten auf der Master-Stufe zahlen pro Jahr neu 2852 Franken - 400 Franken mehr als bis anhin.

Von der Gebührenerhöhung nicht betroffen sind Schweizer Studierende auf Bachelor-Stufe sowie Doktoranden aus dem In- und Ausland.

Die Massnahme wird nötig, weil die HSG im Rahmen des kantonalen Sparpakets II bis im Jahr 2015 jährlich sechs Millionen Franken einsparen muss. Erreicht wird dies "mit bereits laufenden Einsparungen in Lehre und Verwaltung" sowie mit den Mehreinnahmen aus höheren Studiengebühren, wie es im Communiqué weiter heisst. Ein Teil dieser Mehreinnahmen solle in die Lehre investiert werden. Zudem will die HSG damit den Darlehens- und Stipendienfonds äufnen, «um Massnahmen für mögliche Härtefälle finanzieren zu können».

Die Kantonsregierung muss der neuen Gebührenordnung noch zustimmen. (pd/red.)

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