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HOTELLERIE: Eine Änderung und die Statistik ist futsch

Logiernächte sind in Rorschach und Rorschacherberg teilweise rückläufig. Das heisst jedoch nicht, dass die Region unattraktiver geworden ist.
Arcangelo Balsamo
Das Schloss Wartensee befand sich im Januar 2017 im Winterschlaf. (Bild: Rudolf Hirtl (Januar 2017))

Das Schloss Wartensee befand sich im Januar 2017 im Winterschlaf. (Bild: Rudolf Hirtl (Januar 2017))

Arcangelo Balsamo

arcangelo.balsamo

@tagblatt.ch

Schaut man auf die Anzahl Logiernächte in der Tourismusregion St. Gallen-Bodensee des vergangenen Jahres, so scheint die Region ein Sorgenkind zu haben: die Teilregion Rorschach. Letztere setzt sich aus der Hafenstadt und der Gemeinde Rorschacherberg zusammen. Im vergangenen Jahr verringerten sich die Logiernächte in den beiden Gemeinden um 8,5 Prozent, während die Gesamtregion ein plus von 11,5 Prozent verzeichnete.

Dennoch könne man daraus nicht einfach schliessen, dass die Region für Touristen unattraktiver geworden sei, sagt Thomas Kirchhofer, der Direktor von St. Gallen-Bodensee Tourismus. «In Rorschach und Rorschacherberg ist die Anzahl der Hotels so klein, dass es nur in einem Monat schlecht laufen muss und schon zieht es die Zahlen der ganzen Region nach unten. Das kann ganz schnell gehen und mehrere Gründe haben. Bereits ein Wechsel in der Geschäftsleitung kann ausschlaggebend sein.» Der Tourismusdirektor fügt an, dass die Rorschacher Hotels, mit denen er seit seinem Amtsantritt im August Kontakt hatte, zulegen oder ihre Zahlen halten konnten im vergangenen Jahr.

Die Lage in Rorschacherberg kann Kirchhofer hingegen nicht beurteilen, da noch kein Austausch mit allen Hoteliers stattgefunden habe. «In dieser Hinsicht haben wir eine Bringschuld. Diese wollen wir innert Monatsfrist begleichen und auf die Hoteliers zugehen», sagt er. «Es ist wichtig, alle ins Boot zu holen, um sich gemeinsam um das Angebot in der Region zu kümmern und die Produktgestaltung zu verbessern. Auch wenn die Region nicht unattraktiver geworden ist, müssen wir uns stetig versuchen zu verbessern», sagt er. Das müsse auch jedes Hotel für sich: «Betriebe, die innovativ sind, rentieren. Solche, die stehen bleiben, nicht», so Kirchhofer.

Ein Winterschlaf mit Folgen

In Rorschacherberg gibt es drei grosse Hotels: das «Rebstock» und die Schlösser Wartegg und Wartensee. Sowohl Imelda Senn, Betriebsleiterin des Hotels Schloss Wartegg, als auch Mark Schläpfer, Betriebsleiter des «Rebstock», sagen, dass sie im vergangenen Jahr zulegen konnten und zufrieden seien. Nach dem Ausschlussverfahren muss es somit im Hotel Wartensee im vergangenen Jahr einen Rückgang gegeben haben. Gastgeber Raymand Santschi bestätigt dies: «Der Rückgang bei den Logiernächten ist vor allem darauf zurückzuführen, dass das Hotel im Januar 2017 geschlossen war.»

Seit Februar ist das Hotel Wartensee unter der Führung Santschis wieder in Betrieb. «Die Zahlen des diesjährigen Januars zeigen, wie gross der Einfluss ist, wenn das Hotel mehrere Wochen geschlossen ist. Ausserdem braucht es bei einem Neustart immer etwas Zeit, bis sich alles wieder einpendelt und das Geschäft läuft. Ich kann bereits jetzt sagen, dass wir in diesem Jahr zulegen werden», so Santschi.

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