Hotelbetreiber gefunden

An der GV der Mineral- und Heilbad Unterrechstein AG nennt VR-Präsident Heinrich Eggenberger erstmals den Namen des potenziellen Hotelbetreibers.

Patrik Kobler
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Grub AR. Die international tätige Hotelbetreiber- und Hotelmanagement-Gesellschaft RIMC wird voraussichtlich das Viersternhotel des Wellnessparks Appenzellerland betreiben, dies gab Verwaltungsratspräsident Heinrich Eggenberger an der 32. Generalversammlung der Mineral- und Heilbad Unterrechstein AG bekannt.

Ideale Konstellation

Die Gesellschaft ist in der Schweiz in den letzten Jahren unter anderem durch das in Zürich neu eröffnete Hotel Sihlcity in Erscheinung getreten. Eggenberger: «Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass das Heilbad durch die internationale Verflechtung vom Hotelbetreiber profitieren wird.» Die Gesellschaft war an der GV durch den geschäftsführenden Gesellschafter von RIMC Schweiz, Theophil Bucher, vertreten. Er erklärte gegenüber unserer Zeitung, dass RIMC das Engagement intensiv geprüft und hinterfragt habe. «Die Konstellation mit erfolgreichem Bad, einer Quelle mit medizinal wertvollem Wasser und der Marke Appenzell erachten wir als ideal.» Das Angebot des Wellnessparks werde einen medizinischen Hintergrund haben. «Wir werden den Leuten nicht einfach warmes Öl auf den Bauch pinseln», so Bucher. Die Partnerschaft mit einer so renommierten Gesellschaft bringe für das Heilbad aber auch gewisse Verpflichtungen, erklärte Heinrich Eggenberger. Obwohl bereits seit 2003 Erweiterungen im Wellnessbereich getätigt worden sind, stehen nun noch einmal Investitionen von mehr als drei Millionen Franken an. So soll in einer ersten Etappe der Eingangsbereich mit einer vorgestaffelten Lounge vergrössert werden. In einer zweiten Etappe wird bei den Einzelkabinen und den Nasszellen mehr Platz geschaffen. Geprüft werden weiter die Aufstockung der heutigen Therapie mit einem neuen Wellnesstrakt und die Realisation eines grösseren Fitnessraumes.

Verhandlungen mit Investor

Während der potenzielle Hotelbetreiber nun bekannt ist, konnte Heinrich Eggenberger den Investor noch nicht nennen, weil die Verhandlungen noch nicht abgeschlossen seien. Es handle sich aber um einen institutionellen Anleger, der über die erforderlichen Eigenmittel verfüge, so Eggenberger. «Das nächste halbe Jahr muss bezüglich unseres Projekts <Wellnesspark Appenzellerland> eine Entscheidung bringen.» Aufgrund des heutigen Verhandlungsstands sei er zuversichtlich, dass es innert nützlicher Frist zu einem Abschluss komme.

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