Horner CVP setzt weiter auf Junge

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Horn Am Wochenende haben die Hornerinnen und Horner die parteilose Vera Tettamanti in den Gemeinderat gewählt. Für den Kandidaten der CVP, den 28-jährigen Renato Forster, reichte es nicht. Tettamanti ersetzt den abtretenden Marco Forster (CVP). Damit hat die CVP erstmals seit vielen Jahren ihren Sitz im Gemeinderat verloren. Philipp Rupper, Präsident der CVP-Ortspartei, kann über den Niedergang seiner Partei nur mutmassen. «Es gab Stimmen, die sagten, ein Jurist im Rat sei genug», sagt Rupper. Bestimmt hätte Tettamanti, die nun die zweite Frau im Rat ist, von einem «Frauenbonus» profitiert, so Rupper.

Mit Renato Forster einen jungen Kandidaten ins Rennen geschickt zu haben, das bereut der Präsident nicht. «Renato Forster hätte die Fähigkeiten zum Gemeinderat gehabt», sagt Rupper und hält am Kandidaten fest. Weiter ist er der Meinung, dass sich im Gemeinderat nicht viel ändern werde: «Der Horner Gemeinderat funktioniert bestens. Er muss nur genau so gut weitergeführt werden.»

Natürlich mache sich die Partei im Hinblick auf die kommenden Erneuerungswahlen 2019 Gedanken: «In diesen vier Jahren kann noch einiges passieren», sagt Rupper. In der CVP sei es schwierig, junge Leute zu rekrutieren. Die Partei sei im Vergleich zur SVP oder FDP eher etwas überaltert. Man werde sich aber damit beschäftigen, mehr Junge in die Partei zu integrieren. (jor)

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