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HORN: Bachsanierungen werden greifbar

Im Zusammenhang mit der Sanierung des Hornbachs finden derzeit Rodungen am Ufer statt. Das Hochwasserschutz-Projekt hat eine lange Vergangenheit. Und wird teuer.
Die ersten Arbeiten sind im Gang: Am Hornbach sind die Revierförster mit Rodungen beschäftigt. (Bild: Jolanda Riedener (23. Februar))

Die ersten Arbeiten sind im Gang: Am Hornbach sind die Revierförster mit Rodungen beschäftigt. (Bild: Jolanda Riedener (23. Februar))

Die ersten Vorbereitungsarbeiten für die Sanierung des Hornbachs sind angelaufen. Anfang dieses Jahres hat Horns Gemeindepräsident Thomas Fehr den Start der Bauarbeiten angekündigt. Sichtbar sind derzeit vor allem die Rodungen entlang des Bachbetts. Die Sanierung hat eine über zehn Jahre lange Projektierungszeit hinter sich. Der Hornbach beschäftigt Gemeinde und Kanton gar seit Jahrzehnten. Gewitter im Jahr 2015 liessen den Bach über die Ufer treten, Anstösser wurden schwer getroffen.

«Das Bachbett wird ausgeweitet und Verengungen, die durch Baumstrünke entstanden sind, werden beseitigt», so Fehr. Weiter wird die Grünaubrücke erneuert und höher gelegt, der SBB-Durchlass verbreitet und das Bord saniert.

Augenmerk auf Tier und Umwelt

Besondere Rücksichtnahme auf die Natur bezüglich der Laichzeit und der Vegetationsphasen sind gemäss Fehr erforderlich. Im 2,8-Millionen-Projekt sind deshalb auch kantonale Stellen wie das Amt für Umwelt (Ressort Wasserbau) und das Bundesamt für Umwelt involviert. Die Projektleitung untersteht dem Ingenieurbüro Wälli Ingenieure AG und der Ingenieurabteilung der SBB. Von den 2,8 Millionen muss die Gemeinde Horn nach Abzug diverser Bundes- und Kantonssubventionen noch 1,35 Millionen Franken tragen. «Die beiden Brücken, insbesondere jene bei der SBB, sind sehr teuer», sagt Fehr. Mit einer Fertigstellung rechnet er im Spätherbst 2018. Technisch komplex seien Bauprojekte mit den SBB jeweils auch, da es viele Sicherheitsvorgaben der SBB zu beachten gelte. Wie der Hornbach, führt auch der Schwärzebach unterhalb der Bahnlinie hindurch. Die Gemeinde will den Schwärzebach ebenfalls offenlegen. Aktuell ist das Bachbett eingedolt, was bei mittleren Regengüssen zu Überflutungen führe. Weiter sei die Offenlegung mit den Grundeigentümern der Überbauung Horn West vereinbart worden. Über die Kostenteilung erteilt Fehr keine Auskunft, im Investitionsbudget 2018 wurde vorsorglich ein Betrag von 450000 Franken aufgenommen. Neben den Gleisunterführungen, stelle auch die Einleitung in den See wegen des Radwegs Herausforderungen dar. «Wir möchten das Projekt in diesem Jahr freigeben», sagt Fehr. Im Idealfall würden die SBB-Unterführungen des Gewässers zusammen mit dem Brückeneinbau beim Hornbach erfolgen.

Jolanda Riedener

jolanda.riedener@tagblatt.ch

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