Hopp FC GoRO

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Der neue Vereinsname FC ­Rorschach-Goldach 17 ist meiner Meinung nach zu lang und zweideutig. Er liest sich, wie wenn der FC Rorschach gegen den FC Goldach eins zu sieben verloren hätte. Die fusionierten Handballer spielen schon lange und sind rechtlich zugelassen unter «HC GoRO». Als ehemaliger 2.-Liga-Fussballspieler spielte ich nie mit ­Rorschach, aber vier Jahre mit Goldach. Schon damals ­herrschte Rivalität zwischen den beiden Clubs. Auf dem Goldacher Dammweg und dem Rorschacher Pestalozzi gab es wilde Kämpfe, sodass einige Spieler und Zuschauer zu Hitzköpfen mutierten. Als damaliger Captain war ich das Salz in der Suppe, in die andere hineinspuckten. Lange ist es her, schön war die Zeit. Die Fusion von vergangenem April war für beide Vereine eine gute Lösung. Offenbar hatte der FC Rorschach finanzielle Probleme und der FC Goldach spielerische Defizite. Der FCR brachte 35 000 Franken in die Ehe, der FCG das Doppelte! Nach schlechtem Start im vergangenen Jahr steigerte sich der FC Rorschach und erreichte noch den vierten Schlussrang in der 2. Liga, während der FC Goldach enttäuschte und in der 3. Liga nur den achten Rang belegte. Am 19. August ist Saisonstart und der neue Teamgeist besiegt den alten Zeitgeist. Hopp «FC GoRo», I love you today and tomorrow!

Elmar Schneider, Eschenstrasse 11, 9403 Goldach