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Hommage an Michael Jackson

GOLDACH. Mit «Of Kings & Queens» knüpft die Melodia Goldach an den Erfolg ihrer Unterhaltung aus dem Vorjahr an. Zum Höhepunkt des modernen Programms werden die Auftritte mit Michael-Jackson-Imitator Sascha Pazdera.
Corina Tobler
Pazdera kommt Jacksons Aussehen, Stimme und Tanzstil sehr nah.

Pazdera kommt Jacksons Aussehen, Stimme und Tanzstil sehr nah.

Die Melodia ist in Schwarz gekleidet, dazu trägt jedes Mitglied ein helles Armband, einen weissen Hut und Dirigent Daniel Zeiter rechts einen silbrigen Glitzer-Handschuh. Die Zeichen sind eindeutig. Es ist Zeit für eine Hommage an Michael Jackson. Dem King of Pop widmet die Melodia vor fast ausverkaufter Wartegghalle die zweite Hälfte ihrer Show unter dem Motto «Of Kings & Queens».

Jackson persönlich getroffen

Als Solist konnte die Melodia mit dem Deutschen Sascha Pazdera einen der bekanntesten europäischen Jackson-Imitatoren verpflichten. Die Illusion ist täuschend echt. Pazdera sieht nicht nur fast wie Jackson aus, er hat auch die legendären Tanzschritte im Griff und seine Stimmfarbe kommt der seines Idols bisweilen zum Verwechseln nahe. Und obwohl Pazdera bei «Wetten, dass...?» vor 11 Millionen Zuschauern tanzte und seit 30 Jahren den King of Pop imitiert, ist er auch in Goldach mit vollem Einsatz bei der Sache. Getreu dem, was ihm Michael Jackson 1997, als er mit ihm zusammenarbeiten durfte, persönlich sagte: «Es ist egal, was du machst, solange du mit dem Herzen dabei bist.»

Lob für Dirigent und Orchester

Mit dem Herzen dabei sind auch die Musiker, für die Hits wie «Thriller», «Dirty Diana», «Earth Song» und «Billie Jean» eine echte Herausforderung darstellen. «Im Original werden diese Songs mit einigen Gitarren, Schlagzeug und einem Synthesizer gespielt. Mit einem so grossen Orchester dem Original nahe zu kommen, war eine Herausforderung», sagt Dirigent Daniel Zeiter, der viele der Nummern arrangiert hat. Seine Arrangements und die Leistung der Melodianer machen auch beim Solisten Eindruck, wie er im Gespräch mit dem charmant-scharfzüngigen Moderator Renato Kaiser betont. «Obwohl ich schon so lange als Michael Jackson Tribute Act unterwegs bin, ist dieser Auftritt auch für mich ein spezielles Erlebnis. Ich habe schon viele Orchester gehört. Einige davon waren professionell, aber nicht so gut wie die Melodia», so Pazdera.

Diese Aussage zeugt wie die nicht enden wollende Standing Ovations zum Show-Ende von der Qualität des Gebotenen. Dieses fand unbestritten den Höhepunkt im Jackson gewidmeten Teil, doch zuvor stellte die Melodia unter Beweis, dass sie nicht nur Popmusik überzeugend darbieten kann. So begrüsste das Orchester das Publikum mit dem pompösen Stück «Pastime With Good Company», das der englische König Henry VIII. im 16. Jahrhundert geschrieben hatte. In der Folge spielte sich die Melodia durch die Filmmusik zu «Robin Hood», seines Zeichens König der Diebe, liess Balladenkönigin Whitney Houston zum Zug kommen, um bei «Dschungelbuch»-Affenkönig Louis und Simba aus «König der Löwen» im Tierreich anzukommen.

Mitreissendes Finale

Dabei konnten die Musiker, die teils solo auftraten, nicht nur auf die einfühlsame Leitung von Daniel Zeiter zählen, sondern bekamen bei den Gesangsnummern auch Unterstützung durch das eingespielte Duo Manuela Gerosa und Thomas Straumann. Sie gesellen sich beim grossen Finale zu Sascha Pazdera auf die Bühne. In der Halle hält es längst niemanden mehr auf seinem Stuhl, als die Hymne «We Are The World» die Show beschliesst.

Sascha Pazdera und die Melodia Goldach lassen einige von Michael Jacksons grössten Hits aufleben, hier «They Don't Really Care About Us». (Bilder: Corina Tobler)

Sascha Pazdera und die Melodia Goldach lassen einige von Michael Jacksons grössten Hits aufleben, hier «They Don't Really Care About Us». (Bilder: Corina Tobler)

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