HOLPERPISTE: Die neue Pflästerung wird nachgebessert

Seit gestern Montag sind in der Neugasse Arbeiter daran, die im vergangenen Jahr eingebaute neue Pflästerung abzuschleifen. Sie soll so gemäss Mitteilung der Stadt besser befahrbar werden.

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Seit gestern Montag wird in der Neugasse das Holperpflaster maschinell abgeschliffen. (Bild: Elina Grünert)

Seit gestern Montag wird in der Neugasse das Holperpflaster maschinell abgeschliffen. (Bild: Elina Grünert)

Der obere Teil der Neugasse war im Sommer 2016 noch nicht neu zu Ende gepflästert, als schon Kritik am neuen Fahrbahnbelag in der Gasse laut wurde. Das Pflaster sei zu uneben und deswegen beim Begehen zu «unbequem». Oder wie es ein Vater mit Kinderwagen formuliert: Gebe man seinem Kind am einen Ende der Neugasse einen Milchschoppen, habe es am anderen Rahm in der Flasche. Und auch bei einer Debatte über die Neupflästerung im Stadtparlament wurde Kritik laut: Zu grobe Pflastersteine seien für ältere oder gehbehinderte Menschen ungeeignet, hiess es im Frühsommer 2016 auch aus den Reihen von CVP und FDP. Schon damals hielten die Verantwortlichen der Bauverwaltung fest, dass man sich Massnahmen vorbehalte, wenn sich zeigen sollte, dass die Bruchkanten der an der Neugasse eingebauten Naturpflastersteine zu grob seien.

Pflastersteine werden abgeschliffen und geflammt

Und genau solche Massnahmen werden jetzt ergriffen: Die neue Pflästerung der Neugasse von der Multergasse bis zur Abzweigung der Hinterlauben wird seit gestern maschinell bearbeitet. Die Pflastersteine werden in kleinen Etappen abgeschliffen und anschliessend geflammt, damit sie nicht zu glatt werden, griffig bleiben. Die Arbeiten werden zwischen zwei und drei Wochen in Anspruch nehmen. Die Massnahme soll das Pflaster besser mit Rollstühlen, Kinderwagen und Rollatoren befahrbar machen.

Mit dem gewählten Verfahren lasse sich rasch eine dauerhafte gute Lösung erzielen, schreibt die städtische Direktion Bau und Planung gestern in einer Mitteilung. Sie sei zudem «nutzungstechnisch als auch ästhetisch vertretbar». (sk/vre)