Hoher Besuch an der Kanti am Brühl

Am Europatag hat der slowenische Botschafter Franc Mikša gestern in der Kantonsschule am Brühl ein Referat gehalten. Dabei fand er nicht nur für die Schweiz lobende Worte. Auch Studierende und Schüler aus St. Gallen bekamen grosse Anerkennung.

Fernando Trabadelo
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Der slowenische Botschafter Franc Mikša war gestern in der Kantonsschule am Brühl zu Besuch. (Bild: Ralph Ribi)

Der slowenische Botschafter Franc Mikša war gestern in der Kantonsschule am Brühl zu Besuch. (Bild: Ralph Ribi)

«Wer mit 20 Jahren kein Revolutionär war, hat kein Herz. Wer es mit 30 Jahren noch ist, hat keinen Verstand.» Mit diesen Worten eröffnete der slowenische Botschafter Franc Mikša gestern sein Referat an der Kantonsschule am Brühl. Revolutionär sei auch die Beziehung der Schweiz zu Slowenien.

Ein bedeutendes Land

«Die diplomatischen Beziehungen der Schweiz zu Slowenien sind hervorragend», sagte Mikša. Die Schweiz sei ein überdurchschnittlich innovatives Land, das mit seiner Vielfältigkeit sowohl im sprachlichen als auch im wirtschaftlichen Bereich glänze. Besonders für Slowenien sei der Warenaustausch mit der Schweiz von grosser Bedeutung. Bilaterale Handelsverträge würden grosse Summen einbringen.

Lobende Worte fand der Botschafter vor allem für Studierende und Schüler aus St. Gallen. Sie verfügten über ein breites Wissen über die EU. Dass ein grosser Teil von ihnen europäische Universitäten besuchen würden, sei «sehr bemerkenswert».

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