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Hoffnung und Skepsis im Quartier

Der Quartierverein Rosenberg ist froh darüber, dass sich die Bevölkerung bei der Planung des Areals Hauptbahnhof Nord einbringen kann. Es gibt jedoch auch kritische Stimmen, welche eine bauliche Verdichtung nicht um jeden Preis wollen.
David Gadze
Die Häuserzeile an der Lagerstrasse soll einer neuen Überbauung weichen. Die Fragen nach deren Höhe dürfte aber zu Diskussionen führen. (Archivbild: Urs Bucher)

Die Häuserzeile an der Lagerstrasse soll einer neuen Überbauung weichen. Die Fragen nach deren Höhe dürfte aber zu Diskussionen führen. (Archivbild: Urs Bucher)

Das Areal Hauptbahnhof Nord soll ab 2017 weiter bebaut und bezüglich öffentlicher Nutzung aufgewertet werden. Eine neue Überbauung ist etwa anstelle der Häuserzeile neben dem Spanischen Klubhaus an der Lagerstrasse vorgesehen. Bei der Entwicklungsplanung setzt die Stadt St. Gallen auf einen partizipativen Prozess, in welchem zusammen mit Direktbetroffenen mögliche Lösungen gesucht werden (Tagblatt von gestern).

Kleine Schritte werden begrüsst

«Wir sind zufrieden, dass wir unsere Wünsche nun einbringen können», sagt Martin Schregenberger, Präsident des Quartiervereins Rosenberg. Am Dienstagabend seien die betroffenen Anwohner und Grundeigentümer von Florian Kessler, Leiter des Stadtplanungsamtes, und Projektleiterin Daniela Nüssli über das weitere Vorgehen informiert worden. Sie hätten die Pläne mit einer Mischung aus Hoffnung und Skepsis zur Kenntnis genommen. Dass die Stadt nun in kleinen Schritten zu einer Lösung für die Entwicklung des Areals kommen und dabei auch die Öffentlichkeit einbeziehen will, stimme viele zuversichtlich.

Quartier will keine Hochhäuser

Doch gerade von Eigentümern und Mietern der Liegenschaften, die sich hinter der Häuserzeile neben dem Spanischen Klubhaus befinden, sei starke Opposition gegen die geplante bauliche Verdichtung zu spüren, sagt Schregenberger. Gebäude von mehr als elf Metern Höhe, wie es im geltenden Überbauungsplan vorgesehenen ist, kämen für viele «nicht in Frage». Dasselbe gelte für eine allfällige Aufstockung des vor wenigen Jahren fertiggestellten Neubaus des Kaufmännischen Vereins bei der Lokremise.

Das Quartier erhofft sich vom partizipativen Prozess vor allem zwei Dinge: Zum einen soll die Rosenbergstrasse nicht mehr als Trennungslinie zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des Quartiers fungieren. «Es braucht mehr Durchlässigkeit», sagt Schregenberger.

Zum anderen wünschen sich die Anwohner, dass der Ort zwischen der Fachhochschule und der Lokremise zu einem «für Menschen angenehmen öffentlichen Platz» wird. Es dürfe nicht sein, dass die Lagerstrasse auf beiden Seiten mit Hochhäusern bebaut werde, sagt Schregenberger. Das habe der Quartierverein bereits an seiner letzten Hauptversammlung beschlossen. Eine entsprechende Eingabe an den Stadtrat soll bald erfolgen.

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