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Hoffnung fürs Hebel-Schulhaus

Stadtrat Markus Buschor hat in St. Georgen über Schulfragen informiert. Eine seiner Botschaften: Läuft alles nach Plan, kann das Hebel-Schulhaus Anfang 2017 saniert sein. Zu reden gab auch Tempo 30.
Claudia Schmid
Schulkinder überqueren die St. Georgen-Strasse. (Bild: Michel Canonica)

Schulkinder überqueren die St. Georgen-Strasse. (Bild: Michel Canonica)

Vor eineinhalb Jahren berichtete Markus Buschor an der Hauptversammlung des Quartiervereins St. Georgen über die Schulwegsicherheit und Baupläne für die Schulen «im Dörfli». Ziel der aktuellen Veranstaltung sei es, Informationen über den Stand der Projekte zu erhalten, erklärte Ursula Litscher, Leiterin der Primarschule Hebel-Bach, am Dienstagabend.

Sicherheit bleibt ein Thema

Dieser Aufgabe stellte sich Markus Buschor zusammen mit Andreas Horlacher, der im Schulamt die Abteilung «Allgemeine Dienste» leitet. Sie berichteten, dass der seinerzeit angekündigte Dachausbau im Schulhaus Bach in der Zwischenzeit realisiert ist und die Räume bereits genutzt werden.

Viel Diskussionsstoff lieferte am Infoabend einmal mehr die «Schulwegsicherheit im Quartier». Stadtrat Buschor erinnerte daran, dass auch deswegen auf Teilen der St. Georgen-Strasse versuchsweise Tempo 30 eingeführt werden soll, es jedoch hängige Rekurse dagegen gibt. Ziel aller Massnahmen zur Schulwegsicherheit sei, dass die Kinder sicher und alleine zur Schule gehen könnten.

Mütter und Lehrerinnen äusserten Bedenken. Selbst bei Tempo 30 könnten die jüngsten der schulpflichtigen Kinder nicht alleine auf den Weg in den Kindergarten oder die Schule geschickt werden. Zum einen seien die Vierjährigen ganz einfach noch nicht «verkehrstauglich» genug, zum anderen werde tagtäglich die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von Autofahrern – teils massiv – überschritten. Das Überqueren eines Fussgängerstreifens auf der Demutstrasse etwa sei für kleinere Kinder sehr gefährlich, da sie von Autofahrern aufgrund der dortigen Situation leicht übersehen werden könnten, kritisierte eine Mutter.

Akute Platznot im Schulhaus

Im Schulhaus Hebel besteht aufgrund steigender Schülerzahlen seit geraumer Zeit akute Platznot. Ausserdem sind Teile des ehrwürdigen Gebäudes dringend sanierungsbedürftig. Dem Stadtrat sei bewusst, dass die prekäre Raumsituation baldmöglichst entschärft werden müsse, betonte Markus Buschor am Dienstagabend. In der Zwischenzeit habe der Stadtrat den Projektierungskredit gesprochen. Die weiteren Schritte sehen laut Buschor die Projektierung bis Sommer 2015 vor. Anschliessend muss das Vorhaben dem Stadtparlament unterbreitet werden. Sagt es Ende 2015 Ja dazu, könnten Anfang 2017 der Dachstock ausgebaut und die Sanierungsarbeiten im Gebäudeinnern abgeschlossen sein.

Neubau für Tagesbetreuung

Ein grösseres Projekt steht mit dem geplanten Neubau für die Tagesbetreuung an. Geplant seien eine Machbarkeitsstudie mit Evaluation des Standorts und ein Projektwettbewerb, dessen Resultate bis Ende 2015 vorliegen sollten, erklärte Andreas Horlacher. In St. Georgen gebe es vor allem nachmittags noch freie Plätze bei dem Angebot, fügte Markus Buschor an.

Auch ein Standort für einen fünften Kindergarten ist mit grosser Wahrscheinlichkeit gefunden. Geplant ist, an der St. Georgen-Strasse 215 das ganze Erdgeschoss zu nutzen und einen zweiten Kindergarten einzurichten. Dazu sei die Schaffung von Stockwerkeigentum geplant. Die Zustimmung des Stadtrats zum Beschluss vorausgesetzt, kann der Kindergarten nach baulichen Anpassungen im Sommer 2015 eröffnet werden.

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