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Hoffnung, dass Kirchbürger den Projektierungskredit ablehnen

«Kirche plant familienfreundlich», Ausgabe vom 2. Februar
Walter Ravasio, Brunnenstrasse 1,

Die katholische Kirchenverwaltung der Region Rorschach will künftig offenbar auch im Wohnungsbau mitmischen. Dies in einer Zeit, in der –gerade in dieser Region– neu erstellte Wohnungen zuhauf leer stehen. Familienfreundlich geplant sollen die Wohnungen werden. Was das auch immer heissen mag. Es wird nicht erwähnt, welche Mietpreise angestrebt werden.

Fest steht, es handelt sich um ein grosses Immobilienprojekt, dessen Kosten nahe beim zweistelligen Millionenbetrag liegen dürften. Es ist meiner Meinung nach nicht Aufgabe der Kirchgemeinde, solche Projekte zu realisieren.

Zudem finde ich es nicht in Ordnung, dass für ein Projekt der Öffentlichen Hand, um das es sich hier handelt, kein Architekturwettbewerb durchgeführt wird. Stattdessen erfolgt der Auftrag sozusagen «unter der Hand» an einen dem KVR nahestehenden Architekten.

Es ist unbestritten, dass am jetzigen «Seehofgebäude» bauliche Massnahmen anstehen. Dies kann auf bescheidene Art und Weise geschehen. Mit einer einfachen Aussenrenovation und der Unterbringung der notwendigen Räumlichkeiten für Archive der Kirchgemeinde. So könnte auch der «Pfarrsaal», den der Kirchenchor St. Kolumban und andere als Probenlokal benützen, bestehen bleiben.

Der im Gutachten beantragte Projektierungskredit von über 400000 Franken würde einen grossen Teil dieser Kosten abdecken. Mi der «günen Oase», die erhalten bleiben soll, ist wohl der alte Friedhof gemeint. Das wäre dann die einzige einigermassen akzeptable Umgebung des Neubaus, der im Übrigen «eingeklemmt» zwischen Bahn und dem im Bau befindlichen «Gewaltsbau» an der Hauptstrasse wenig Attraktivität aufweist. Auch keine Seesicht.

Ich wünschte mir, dass eine breite Kirchbürgerschaft den beantragten Projektierungskredit ablehnt und so dem KVR die Möglichkeit gibt, nochmals «über die Bücher zu gehen».

Walter Ravasio, Brunnenstrasse 1,

9404 Rorschacherberg

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