«Hochzeit» bei Raiffeisen

Die Raiffeisenbank Steinach-Berg-Freidorf und die Raiffeisenbank Roggwil mit Filiale in Arbon wollen sich auf Anfang 2012 zusammenschliessen.

Max Eichenberger
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André Kobelt, künftiger Bankleiter, Rolf Müller, künftiger SteV, Gabriel Bawidamann, designierter VR-Präsident, Jürg Hess, Präsident Roggwil. (Bild: pd)

André Kobelt, künftiger Bankleiter, Rolf Müller, künftiger SteV, Gabriel Bawidamann, designierter VR-Präsident, Jürg Hess, Präsident Roggwil. (Bild: pd)

STEINACH-BERG. Die Fusion beantragen die beiden Verwaltungsräte den Generalversammlungen von Ende März 2011. Durch die Fusion als Antwort auf Marktbedürfnisse soll aus zwei fast gleichwertigen Banken eine starke Raiffeisenbank für die Wirtschaftsregion Arbon und Umgebung werden. Bis anhin operierten beide in einem gemeinsamen Gebiet und es gebe gewisse Überschneidungen, sagt André Kobelt, heute Bankleiter in Roggwil und künftiger Vorsitzender der Bankleitung.

Ein Markt – eine Bank

«Die zunehmenden Herausforderungen durch gesetzliche Auflagen und steigende Kosten in einem hartumkämpften Markt» hätten die Organe zum Fusionsantrag veranlasst. Und dies «aus einer Position der Stärke heraus», wie Kobelt sagt. Im Sinne einer Vorwärtsstrategie werde so «eine solide Basis für die Zukunft gelegt», heisst es in einer Medienmitteilung.

Bisher schon haben diese Banken kooperiert, etwa bei Auftritten an Ausstellungen und Messen oder bei Kundenanlässen.

Nun folge der logische nächste Schritt. Der Zusammenschluss «sichert die Existenz in einer überschaubaren Grösse und eröffnet neue Perspektiven in einem attraktiven Wachstumsmarkt», betonen die Verwaltungsräte beider Banken. Die heutigen Standorte der Bankstellen blieben alle erhalten.

Ebenso würden alle 35 Bankangestellten (rund 26 Vollzeitstellen) in der neuen Gesamtorganisation weiterbeschäftigt, heisst es.

Bilanzsumme 620 Millionen

Die Raiffeisenbank Steinach- Berg-Freidorf mit Bankstellen in Steinach und Berg weist eine Bilanzsumme von 290 Mio. Franken aus, die Raiffeisenbank Roggwil mit Filiale Arbon 330 Mio. Zusammen haben sie 7800 Genossenschafter als Mitbesitzer.

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