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Hochreutener macht's spannend

Roger Hochreutener, Gemeindepräsident in Eggersriet, wird keine ganze Legislatur mehr im Amt bleiben. Ob er im September überhaupt nochmals antritt, hängt davon ab, welche Projekte in nächster Zeit angegangen werden.
Sebastian Schneider
Roger Hochreutener Gemeindepräsident Eggersriet (Bild: Michel Canonica)

Roger Hochreutener Gemeindepräsident Eggersriet (Bild: Michel Canonica)

EGGERSRIET. Die finanzielle Lage in Eggersriet hat sich dank der Sparbemühungen der vergangenen Jahre beruhigt. Grund, die Beine hochzulagern und sich zurückzulehnen, gibt es für Behördenmitglieder und Politiker dennoch nicht. Denn nun müssen viele wichtige und zukunftweisende Fragen aufgeworfen und geklärt werden. Eng damit verknüpft ist die Frage, ob für die Kommunalwahlen im September ein neuer Gemeindepräsident gesucht werden muss.

«Es geht nicht um mich»

Bereits an der Bürgerversammlung in der vergangenen Woche sprach Gemeindepräsident Roger Hochreutener davon, dass nach den harten Sparrunden die Zeit der Konsolidierung anbrechen werde (Tagblatt vom 23. März). Eine Arbeitsgruppe soll die Ziele der nächsten Amtszeit umreissen.

Auch wenn Hochreutener durchblicken lässt, dass er wahrscheinlich nicht mehr als Gemeindepräsident kandidieren wird, schliesst er nicht aus, für eine halbe Legislatur nochmals Aufgaben anzugehen. «Wenn noch wichtige Themen anstehen, bei denen ich einen Beitrag leisten kann, dann kann man mit mir diskutieren», sagt Hochreutener auf Anfrage. Grundsätzlich gibt er sich zurückhaltend; er wolle keine Bedingungen stellen oder Ziele definieren. «Es geht nicht um mich, sondern um die Gemeinde Eggersriet.»

Ob Hochreutener im September nochmals kandidiert, ist also rein davon abhängig, welche Ziele die Arbeitsgruppe formuliert. Diese setzt sich laut Hochreutener aus dem Gemeinde- und Schulrat zusammen sowie den Präsidenten der Geschäftsprüfungskommission, der technischen Betriebe, des Gewerbevereins und der Parteien. Ein Zusammenkommen hat zwar noch nicht stattgefunden, erste Resultate zur Legislaturplanung sollen aber im April vorliegen.

Dank und Buhrufe

Roger Hochreutener ist erst seit drei Jahren Eggersrieter Gemeindepräsident. Im ersten Jahr musste der Steuerfuss um drei Prozentpunkte auf 150 angehoben werden. Danach waren gar zwei Reduktionen hintereinander möglich. In diesem Steuerjahr werden die Eggersrieter nur noch mit einem Steuerfuss von 142 Prozentpunkten veranlagt. Aus Sicht des Gemeindepräsidenten ist dies nur möglich gewesen, «weil man in sämtlichen Politikbereichen Strukturen und Prozesse angepasst hat». In der Gemeindeverwaltung spricht man denn auch von einem «hohen Tempo», das Hochreutener angeschlagen habe. Doch auch der CVP-Politiker hatte gegen Widerstand zu kämpfen; eine neue Struktur im Bereich Feuerwehr und Zivilschutz brachte er an der Bürgerversammlung, an der es auch Buhrufe gegen ihn gab, nicht durch. Davon abgesehen sind viele dankbar für die Arbeit des «Sanierers». Dies habe er auch nach der Bürgerversammlung gemerkt, sagt Hochreutener. Einige hätten auch ihr Bedauern über seinen allfälligen Rücktritt geäussert.

Er wisse sich auch ohne Gemeindepräsidium zu beschäftigen, sagte Hochreutener an der Bürgerversammlung. Wie diese Zukunft aussehen könnte, lässt er auf Anfrage offen. «Ich bin ja bis mindestens Ende Jahr im Amt und werde jeden Tag nutzen für meine Aufgabe in der Gemeinde Eggersriet.»

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