Hilfswerk erhält Auszeichnungen

RORSCHACHERBERG. Die Rorschacherbergerin Astrid Eisenring ist für ihr Hilfswerk «Hoffnung für Kinder in Not» kürzlich nach Rumänien und in die Ukraine gereist. Vor Ort erhielt sie sechs verschiedene Urkunden und Auszeichnungen für ihr Engagement.

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Astrid Eisenring reist jährlich nach Rumänien und leistet Hilfe vor Ort. (Bild: Jolanda Riedener)

Astrid Eisenring reist jährlich nach Rumänien und leistet Hilfe vor Ort. (Bild: Jolanda Riedener)

Einmal pro Jahr reist Astrid Eisenring nach Rumänien, um Organisationen zu besuchen, mit denen der Verein «Hoffnung für Kinder in Not» zusammenarbeitet. Dieses Jahr erhielt sie insgesamt sechs Auszeichnungen von Institutionen in Rumänien und der Ukraine, für die Hilfe, die ihre Organisation vor Ort geleistet hat. Die Rorschacherbergerin hat den Verein vor fünf Jahren mit sieben weiteren Mitgliedern gegründet.

Hilfe vor Ort leisten

Ende September hat Astrid Eisenring zusammen mit Gianna Persi die Region Siebenbürgen in Rumänien besucht, im Oktober ist sie seit zwei Jahren das erste Mal wieder für eine Woche in die Ukraine gereist. «Es ist uns wichtig, dass wir vor Ort Hilfe leisten», sagt Eisenring. Durch Spenden finanzierte Lebensmittelpakete werden zum Beispiel vor Ort eingekauft und von Astrid Eisenring und Gianna Persi an Senioren oder arme Familien verteilt. «Die Urkunden und Auszeichnungen sind für mich nicht wichtig», sagt Eisenring. Die zwischenmenschlichen Anerkennungen, die sie vor Ort erhalte, seien viel wertvoller. So bedeutet es ihr viel, dass sie die Hilfsgüter auch vor Ort in Gebrauch sehe. «Kirchenbänke aus der Schweiz konnten in Rumänien wieder eingesetzt werden, aber auch Rollstühle oder eine Pflege-Badewanne habe ich vor Ort im Einsatz gesehen», sagt Eisenring. Auf ihrer Reise haben sie Schulen, Heime und Krankenhäuser besucht. Die medizinische Versorgung in Rumänien und der Ukraine sei schlecht, Medikamente können kaum bezahlt werden. «Vor Ort sehen wir, was am dringendsten gebraucht wird», sagt Eisenring, die weitere Projekte verwirklichen möchte.

Weihnachtspäckli-Aktion läuft

Im vergangenen Jahr konnte die Organisation 20 Lastwagen mit Hilfsgütern nach Osteuropa schicken. «Dieses Jahr werden es mehr sein.» Der Verein sammelt noch bis zum 15. November Weihnachtspakete für Kinder in Osteuropa. Welche Waren angenommen werden, ist auf der Webseite abrufbar: www.osteu ropa-hilfe.ch. Die nächste Warenannahme findet am 31. Oktober von 9 bis 12 Uhr beim SBB-Lager neben dem Strandbad Rorschach statt. (jor)