Hier Junge, dort Ältere am Ball

RORSCHACH-RORSCHACHERBERG. Am Infernoball in der Mehrzweckhalle vergnügten sich gegen 900 meist Zwanzig- bis Dreissigjährige. Am Narrenball im Stadthofsaal hatten auch nicht mehr ganz junge Fasnächtler Spass an Tanzmusik und Guggenauftritten.

Peter Beerli
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Gediegen im Stadthofsaal: Beim ersten Narrenball der Fasnachtsgesellschaft Rorschach am Abend vor dem internationalen Umzug. (Bilder: Urs Bosshard)

Gediegen im Stadthofsaal: Beim ersten Narrenball der Fasnachtsgesellschaft Rorschach am Abend vor dem internationalen Umzug. (Bilder: Urs Bosshard)

An zwei Bällen, die auf ihre Art gelangen und von Guggenmusik geprägt waren, kamen am Samstagabend Fasnachtsbegeisterte unterschiedlicher Generationen auf ihre Rechnung.

«Hölle» in vollbesetzter Halle

Um die neunhundert Personen im Alter vorwiegend zwischen zwanzig und dreissig Jahren vergnügten sich am siebten Infernoball in der Mehrzweckhalle Rorschacherberg.

30 Mitglieder der Rorschacherberger Guggenmusik Räblüüs sowie 25 externe Helferinnen und Helfer hatten die Halle mit Flammen-Bildern und unter grossem technischem Einsatz in eine Hölle verwandelt und den Anlass tadellos organisiert. Hier setzten in den folgenden Stunden sieben Guggenmusiken aus der Region das Publikum in Bewegung. OK-Präsident Lukas Bischof freut sich, dass schon der Vorverkauf rege benutzt worden und die Halle dann fast ausverkauft war.

Das Publikum erschien zumeist maskiert, wobei der Phantasie kaum Grenzen gesetzt waren: Teufel und Hexen, Seegetier, aber auch Blumenkinder, Piraten, Engel, alte Bauern und vieles mehr.

Gediegen im Stadthofsaal

Erstmals hatte die Fasnachtsgesellschaft Rorschach (Fagero) am Vorabend des Umzugs zum Narrenball in den Stadthofsaal geladen.

Unter Leitung von Präsidentin Brigitte Höhener hatte die Fagero zusammen mit der Gugge Röräheizär dem Saal mit Tüchern, Papierschlangen und Ballonen fasnächtliches Ambiente gegeben. Der Narrenball war kein Anlass der Massen. Doch wer dabei war – hier waren es vor allem über Vierzigjährige – genoss einen gediegenen Abend. Besucher rühmte die Pop- und Blues-Klänge der fünf Musiker und eine Sängerin umfassenden Wheel Machine und tanzten fleissig dazu.

In noch mehr Stimmung versetzen liess sich das Publikum stündlich durch die einheimischen Guggenmusiken Kornhusschränzer, Röräheizär und Guugekwätscher sowie die Wällägümper aus Goldach.

«Höllisch» in der Mehrzweckhalle, auch mit technischer Raffinesse: Beim siebten Infernoball der Rorschacherberger Guggenmusik Räblüüs.

«Höllisch» in der Mehrzweckhalle, auch mit technischer Raffinesse: Beim siebten Infernoball der Rorschacherberger Guggenmusik Räblüüs.

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