Herkunft und Brauchtum

Der Brauch des Sternsingens lässt sich erstmals im 16. Jahrhundert urkundlich nachweisen. Heute verteilen die als drei Könige verkleideten Kinder ausserdem aufklebbare Folien. Diese sind mit den drei Buchstaben C+M+B zusammen mit der aktuellen Jahreszahl beschriftet.

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Der Brauch des Sternsingens lässt sich erstmals im 16. Jahrhundert urkundlich nachweisen. Heute verteilen die als drei Könige verkleideten Kinder ausserdem aufklebbare Folien. Diese sind mit den drei Buchstaben C+M+B zusammen mit der aktuellen Jahreszahl beschriftet. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Deutungen dieser drei Buchstaben. Einerseits werden sie mit «Christus Mansionem Benedicat – Christus segne dieses Haus» erklärt. Andererseits werden die Schriftzeichen mit den Anfangsbuchstaben der drei Könige, Caspar, Melchior und Balthasar, gedeutet. Viele Gläubige befestigen die Segensbringer an den Haustürrahmen. Damit soll nach alter Tradition das Unheil fürs kommende Jahr abgewehrt werden. (dhm)

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