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HERAUSFORDERUNG: «Ich kann nicht verlieren»

Der FC Winkeln startet morgen in Einsiedeln in die Saison der 2. Liga interregional. Mit Thomas Koller steht ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Er sagt: «Ich wusste, auf was ich mich einlasse.»
Ives Bruggmann
Thomas Koller will mit Winkeln den Ligaerhalt schaffen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Thomas Koller will mit Winkeln den Ligaerhalt schaffen. (Bild: Hanspeter Schiess)

Ives Bruggmann

ives.bruggmann

@tagblatt.ch

Thomas Koller heisst der neue Mann an der Seitenlinie des FC Winkeln. Er übernahm Anfang Juli vom zurückgetretenen Markus Lehmann, der seinerseits den Ligaerhalt dank einer gelungenen Rückrunde doch noch sichergestellt hatte. Koller kennt als ehemaliger Spieler und Juniorentrainer den Verein und weiss, dass Winkeln vorderhand gegen den Abstieg kämpft. Dennoch gibt er sich optimistisch.

Thomas Koller, Sie übernehmen von Markus Lehmann eine Mannschaft, die in der Rückrunde den Ligaerhalt souverän geschafft hat. Werden Sie versuchen, alles so beizubehalten?

Zuerst einmal will ich sagen, dass das, was Markus Lehmann gemacht hat, stark war. Er gab der Mannschaft ein Gesicht und verpasste ihr ein taktisches Konzept. In dieser Liga ist es zwingend notwendig, mit einem Plan zu agieren. Natürlich versuche ich, diese erfolgreiche Arbeit fortzuführen. Jedoch auf meine eigene Art, mit eigenen Ideen.

Was zeichnet Ihre Art aus? Wie würden Sie sich als Trainer beschreiben?

Ich war schon als Spieler sehr ehrgeizig. Als Trainer bin ich nun zwar nicht mehr so impulsiv wie damals auf dem Spielfeld, der Ehrgeiz ist aber der gleiche geblieben. Wer mich kennt, weiss: Ich kann nicht verlieren. Zudem erwarte ich von mir selber Professionalität. Diese fordere ich aber auch von den Spielern ein.

Wie ist Ihr Start in Winkeln verlaufen?

Da ich den Verein kenne, wusste ich, auf was ich mich einlasse. Ich übernahm eine intakte Mannschaft. Dennoch musste ich mir zuerst ein Bild machen, in den Trainingsspielen auch etwas pröbeln. Das hat man den Resultaten auch angemerkt. Mit dem letzten Test gegen Widnau, den wir auswärts 4:0 gewannen, konnten wir Selbstvertrauen tanken.

Topskorer Sven Lehmann wechselte zum FC Gossau. Er hat in der vergangenen Saison 25 der 51 geschossenen Tore Winkelns erzielt. Wie werden Sie ihn ersetzen?

Natürlich ist Sven fussballerisch ein Verlust, aber wir müssen es positiv sehen. Bislang haben sich alle Gegner auf ihn fokussiert. Nun sind wir in der Offensive, auch dank einiger Verstärkungen, unberechenbarer und flexibler geworden. Die Last des Toreschiessens ist auf mehreren Schultern verteilt.

Bekanntlich bezahlt der FC Winkeln keine Spieler. Erschwert das Ihre Arbeit?

Das Konzept, keine Spieler zu bezahlen, finde ich super. Dahinter stehe ich auch. Zudem bietet der FC Winkeln den Spielern optimale Trainingsbedingungen. Einzig gute Spieler zu verpflichten, ist ein wenig schwierig. Was wir ihnen jedoch bieten können, ist die Plattform, sich in der 2. Liga interregional präsentieren zu können.

Morgen starten Sie auswärts gegen Aufsteiger Einsiedeln in die Saison. Was ist Ihr Ziel für den Auftakt?

Wir haben nur ein Ziel: drei Punkte. Diese Spannung, die wir in Widnau an den Tag gelegt haben, wollen wir übertragen auf das erste Spiel. Ich spüre viel Enthusiasmus im Training. Einsiedeln schätze ich als Konkurrent um den Ligaerhalt ein. Solche Begegnungen müssen wir einfach gewinnen.

Für Sie ist also der Ligaerhalt das erklärte Ziel?

Genau. Wir wollen so schnell wie möglich unsere Punkte holen, damit wir ruhig arbeiten können. Mein Ziel in der ersten Saisonhälfte sind 15 Punkte. Daneben will ich erreichen, dass die Spieler weiterhin mit Freude dabei sind, an den Erfolg glauben und als Mannschaft auftreten. Dieser Zusammenhalt, der hier bei Winkeln herrscht, ist selten geworden im Regionalfussball. Über diese Stärke müssen wir kommen.

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