Heini Frei – Sekundarlehrer und liebenswerter Freund

RORSCHACH. Am vergangenen Samstag ist Heini Frei im Alter von 74 Jahren verstorben. Vielen Menschen wird er als engagierter Sekundarlehrer in Rorschach in allerbester Erinnerung bleiben. Für Heini Frei war der Lehrerberuf mehr als nur Lektionen zu halten.

Hubert Kühne
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Heini Frei (Bild: zVg)

Heini Frei (Bild: zVg)

RORSCHACH. Am vergangenen Samstag ist Heini Frei im Alter von 74 Jahren verstorben. Vielen Menschen wird er als engagierter Sekundarlehrer in Rorschach in allerbester Erinnerung bleiben. Für Heini Frei war der Lehrerberuf mehr als nur Lektionen zu halten. Er hat mit grossem Einsatz seinen Schülerinnen und Schülern neben stofflichen Inhalten auch echte Bildung weitergeben können.

Lateinlehrer aus Leidenschaft

Ohne viel Aufhebens hat er ihnen stets das Optimum abverlangt und sie für die Berufslehre und für weiterführende Schulen umfassend vorbereitet. Ein grosses Anliegen war ihm der Fortbestand des Lateinunterrichts. Auch in der Pensionierung wiederholte er stolz seine alte Devise: «Und wenn es nur noch einen Lateinschüler in meiner Klasse haben sollte und ich dafür keinen Lohn erhalte, werde ich ihn trotzdem unterrichten!» Ebenfalls bekannt waren seine theatralischen Fähigkeiten, die er nicht nur am Jubiläumsanlass «700 Jahre Schweiz» und im Laientheater zum besten geben konnte, sondern auch die Theateraufführungen mit seinen Klassen.

Geselligkeit mit Stil

Im Kollegenkreis war Heini Frei ein ausgesprochen liebenswerter Freund. Mit seiner geselligen Art, immer aber auch auf Etikette und Stil bedacht, war er einer, mit dem man einfach gut auskommen musste. Lehrer, Freunde und Wegbegleiter werden Heini Frei in bester Erinnerung behalten.