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Heimspiel der Favoritinnen

ST.GALLEN. Morgen beginnen im Athletik Zentrum die Schweizer Meisterschaften der Cheerleader. In vier von neun Kategorien sind die St. Gallerinnen Titelverteidiger. Sie hoffen auf volle Ränge.
Maurine Reifler
Verteidigen ihren Meistertitel: Die FC St. Gallen Cheerleader. (Bild: pd)

Verteidigen ihren Meistertitel: Die FC St. Gallen Cheerleader. (Bild: pd)

Morgen ist es so weit: Die Schweizer Meisterschaften in Cheerleading und Cheerdance finden im Athletik Zentrum statt. Rund 500 Cheerleader aus der ganzen Schweiz kämpfen in verschiedenen Disziplinen um den Meistertitel. Auch die FC-St. Gallen-Cheerleader sind mit dabei – mit rund 100 Cheerleaderinnen.

Vor Heimpublikum antreten

Im letzten Jahr haben die FCSG-Cheerleader in Bern in vier von neun Kategorien den Schweizer-Meister-Titel geholt. Diesen gilt es nun vor Heimpublikum zu verteidigen. «Unser Ziel ist es sicher, diese Titel wieder nach St. Gallen zu bringen», sagt Claudia Bartolini, Trainerin der St. Galler Cheerleaderinnen. Da man aber die anderen Teams jeweils nur einmal im Jahr sehe, sei es schwierig ihr Können einzuschätzen. «Es kann natürlich sein, dass ein Team riesige Fortschritte gemacht hat.»

Trotzdem sind die St. Gallerinnen in der Favoritenrolle. «Wir haben ja schon einige Meistertitel gewonnen und können in diesem Jahr sogar vor Heimpublikum auftreten», sagt die Trainerin. «Dies ist sicher ein grosser Vorteil.»

Zusätzliche Trainings angesetzt

Dreimal in der Woche wird trainiert. Vor den Meisterschaften kommen noch Wochenendtrainings dazu. «Je näher der grosse Wettbewerb rückt, desto mehr ganztägige Trainings an den Wochenenden setzten wir an», sagt Claudia Bartolini. Einmal die Woche findet ein Bodenturntraining statt. In den anderen beiden wird an der Choreographie gefeilt, aber auch das Krafttraining kommt nicht zu kurz. «Wir üben bekannte Elemente und Hebefiguren, ändern diese aber auch ab und kreieren neue.» Wichtig sei es jedoch immer, die Regeln einzuhalten und im erlaubten Rahmen zu bleiben. «Die Jury, die aus fünf Personen besteht, schaut neben der Technik auch auf den Fluss der Choreographie und die Ausstrahlung der Cheerleaderinnen», sagt Claudia Bartolini. «Es gibt also eine A- und eine B-Note, wie im Eiskunstlauf.»

Sechs Teams für St. Gallen

Die FCSG-Cheerleaderinnen wurden vor zwölf Jahren gegründet und treten jeweils an den Heimspielen des FC St. Gallen auf. Sie sind in verschiedene Gruppen eingeteilt. Die Green Twinkle, das sogenannte PeeWee-Team, ist für Sportlerinnen und Sportler von vier bis zwölf Jahren. 10- bis 18-Jährige gehören den Green Sparkles, dem ersten Juniorenteam, oder den Green Rays, dem zweiten Juniorenteam, an. Die ältesten Cheerleaderinnen sind die Green Lightnings. Es sind jeweils rund 25 Sportlerinnen in diesen Formationen. «Je nach Alter und Können wird entschieden, ob die Gruppe gewechselt wird», erklärt Claudia Bartolini. Zudem gibt es noch die Groupestunt-Teams – die Green Stars und die Green Blizzards. Dabei zeigen fünf Sportlerinnen der Green Lightnings zusammen Hebefiguren.

Alle diese Gruppen werden morgen ihre Auftritte haben. Während zweieinhalb Minuten zeigen sie ihre Choreographien, Hebefiguren und Tanzeinlagen.

Neuer Sponsor gefunden

In den letzten Jahren hatten die FCSG-Cheerleader immer wieder mit Finanzproblemen zu kämpfen. «Es ist nicht billig, ein Team von rund 25 Leuten um die halbe Welt zu fliegen», sagt Claudia Bartolini. So kam es, dass die St. Gallerinnen auf die Weltmeisterschaften vor zwei Jahren in Amerika verzichten mussten. Daher haben sie mit einem Video auf YouTube einen Sponsor gesucht und auch gefunden. Seit dem 21. April unterstützt die ASA Service AG die St. Galler Cheerleader mit jeweils 10 000 Franken im Jahr. «Ostschweizer für Ostschweizer» heisst es von Seiten des Sponsors. «Jetzt können wir uns auf die Europameisterschaft im Juni in Amsterdam und die Weltmeisterschaft in Florida im nächsten Jahr freuen.»

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