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Heimatschutz zufrieden mit Vorgehen hinter dem HB

Der Heimatschutz St. Gallen/Appenzell-Innerrhoden lobt in einer Mitteilung ausdrücklich den mehrstufigen und partizipativen Planungsprozess, mit dem der St. Galler Stadtrat das Gebiet Bahnhof Nord weiterentwickeln und aufwerten will.

Der Heimatschutz St. Gallen/Appenzell-Innerrhoden lobt in einer Mitteilung ausdrücklich den mehrstufigen und partizipativen Planungsprozess, mit dem der St. Galler Stadtrat das Gebiet Bahnhof Nord weiterentwickeln und aufwerten will. Die städtische Direktion Bau und Planung hatte dieses Vorhaben am Montag vorgestellt (Tagblatt von gestern).

Forderung von Fachleuten

Genau das jetzt durch den Stadtrat gewählte Vorgehen sei von Architekten und Planern an einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung vor etwa einem Jahr gefordert worden, schreibt der Heimatschutz. Der Anlass war damals von ihm angesichts der breiten Unzufriedenheit mit den Zuständen und den Planungen hinter dem Hauptbahnhof organisiert worden.

Vom Stadtparlament erwartet der Heimatschutz jetzt gemäss Mitteilung, dass er das vom Stadtrat vorgeschlagene Verfahren bewilligt. Dies, obwohl es eine halbe Million Franken kosten werde. Das Entwicklungspotenzial hinter dem Hauptbahnhof sei so gross, dass sich diese Investition lohne, ist der Heimatschutz überzeugt. Der Verband will sich weiterhin «für ein lebendiges, gut durchmischtes Quartier nördlich des Bahnhofs St. Gallen» einsetzen. Er will sich zudem «so weit möglich und erwünscht» am vorgesehenen Planungsprozess beteiligen.

Es hat sich etwas bewegt

Mit Genugtuung stellt der Heimatschutz in seiner Mitteilung auch fest, dass sich seit dem Anlass in der Lokremise vor einem Jahr im Areal Bahnhof Nord einiges getan hat. Die Stadt hat inzwischen das Klubhaus zurückgekauft und, um eine umfassende Planung zu ermöglichen, die Nachbarliegenschaften an der Lagerstrasse zusätzlich erworben.

Das vom Stadtrat vorgeschlagene Verfahren zur weiteren Entwicklung des Gebietes sieht vor, nach einer Bestandesaufnahme vier Planungsteams einzuladen. Sie sollen Gestaltungs- und Nutzungsvorschläge für das Areal zwischen Rosenbergstrasse und Bahngeleisen, von der Villa Wiesental bis zum Haus Montana erarbeiten. Eine professionelle Jury soll danach die Ideen bewerten. Resultieren soll voraussichtlich ein neuer Quartier- und Gestaltungsplan fürs Gebiet Bahnhof Nord. (pd/vre)

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