Heidi Weber – Stets für die Schwachen da

Heidi Webers Leben war geprägt von christlicher Liebe und Hilfe für die Schwachen. Ihre Eltern waren 1925 nach Ostafrika, heute Tansania, ausgewandert, wo Heidi 1928 mit ihrer Zwillingsschwester Margrit geboren wurde. Ihr Vater starb 1935.

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Heidi Weber Rorschach (Bild: Picasa)

Heidi Weber Rorschach (Bild: Picasa)

Heidi Webers Leben war geprägt von christlicher Liebe und Hilfe für die Schwachen. Ihre Eltern waren 1925 nach Ostafrika, heute Tansania, ausgewandert, wo Heidi 1928 mit ihrer Zwillingsschwester Margrit geboren wurde. Ihr Vater starb 1935. Die Mutter kehrte 1939 mit den Zwillingen in die Schweiz zurück. Heidi besuchte die Schulen in Rorschach und die Töchterschule Talhof in St. Gallen. Nach Welschland- und England-Aufenthalten arbeitete sie beim Bezirksgericht Rorschach, später bei der Firma SIG in Neuhausen. 1954 heiratete sie Edwin Wildi und lebte bis zu ihrem Tode 1993 in Uzwil. Sie widmete sich stets sozialen Aufgaben, arbeitete sieben Jahre bei der Telefon-Seelsorge. Die politische Aufarbeitung ihres «Brief-Abenteuers», von dem sie oft erzählte, erlebte sie nicht mehr. «Sie vergass nie, wie die Polizei ins Schulzimmer trat, sie herausholte und auch den Lehrer befragte» sagte ihr 86jähriger Ehemann, der vom Schauspiel in Aarau beeindruckt war. (el)

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