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Handgranate bespitzelt HSG-Studenten

Ist sie scharf, schneidet sie mit: Die «Transparenz-Granate» des Künstlers Julian Oliver. (Bild: PD)

Ist sie scharf, schneidet sie mit: Die «Transparenz-Granate» des Künstlers Julian Oliver. (Bild: PD)

Kunstwerk Von aussen sieht sie aus wie eine russische F1-Granate. In ihrem Innern befindet sich aber kein Sprengstoff, sondern modernere Technik. Die «Transparenzgranate» des neuseeländischen Künstlers Julian Oliver ist mit einem Minicomputer, einem Mikrofon und einer Antenne bestückt. Ist sie einmal scharf, schneidet sie akustische und digitale Informationen in ihrer Umgebung mit: Gespräche, Benutzernamen, IP-Adressen, nicht verschlüsselte E-Mails, Webseiten, Bilder. Das alles übermittelt sie automatisch an einen sicheren Server und speichert die Daten dort ab.

Seit dieser Woche steht die Handgranate vor der Mensa der Universität St. Gallen. Dies im Rahmen einer Kampagne an der HSG zum Thema Digitalisierung und gläserne Bürger. Die Spionagegranate bespitzelt also von nun an alle Studenten, Dozenten und Mitarbeiter, die an ihr vorbeispazieren. (rbe)

transparencygrenade.com/

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