HANDBALL: Eine Klatsche zum Schluss

Im letzten Spiel der Finalrunde der NLB verliert Brühl II mit 24:33 gegen Amicitia Zürich.

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Die Schlussrangliste stand bereits fest. Trotzdem wollten die Brühlerinnen noch ein letztes Mal kämpfen. Das Team wollte sich mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden. Doch dies erwies sich als sehr schwierig. Der Start in das Spiel missglückte den Ostschweizerinnen total. Nach 15 Minuten lagen sie bereits mit sechs Toren im Hintertreffen. Im Angriff brachten die St. Galler Spielerinnen überhaupt keinen Druck aufs Tor zu Stande, was zu vielen technischen Fehlern führte. Da das Rückzugsverhalten zudem miserabel war, konnten die schnellen Zürcherinnen Gegenstosstor um Gegenstosstor erzielen. Einzig das Abwehrverhalten im Positionsangriff war einigermassen akzeptabel. Alles in allem grenzte diese erste Halbzeit beinahe an Arbeitsverweigerung. Beim Spielstand von 14:5 ertönte der Pausenpfiff. Eines war klar, so wollte das Team sich nicht in die Saisonpause verabschieden.

In der zweiten Halbzeit stand ein völlig anderes Team auf der Platte. Die Körpersprache widerspiegelte das Vorhaben der Mannschaft deutlich. Plötzlich gelang es im Angriff, die Anweisungen des Trainerteams umzusetzen und ein schnelles, druckvolles Angriffsspiel zu zeigen. So konnten Lücken geschaffen werden, die die Spielerinnen mehrheitlich nutzen konnten. Auch in der Defensive wurde gekämpft. So konnten die St. Gallerinnen den Rückstand stetig verkleinern, bis sie nur noch vier Tore im Hintertreffen lagen. Die Zürcherinnen schalteten nochmals einen Gang höher und bewiesen, weshalb sie die Liga dominierten. Die Brühlerinnen unterlagen verdient mit 24:33. Immerhin konnten sie sich in der zweiten Halbzeit steigern. Das Team musste neidlos anerkennen, dass die Zürcherinnen in der vergangenen Saison zu stark waren, um von ihnen Punkte zu ergattern. (sst)