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HANDBALL: Aufstieg hat keine Priorität

Der SV Fides erreicht dank eines Sieges im letzten Qualifikationsspiel der 1. Liga als Tabellendritter die Finalrunde. Der Sportchef sieht dennoch Verbesserungspotenzial.
Fritz Bischoff
Matthias Hörler (in rot) und der SV Fides gewinnen gegen Pfader Neuhausen – und erreichen damit die Finalrunde. (Bild: Urs Bucher)

Matthias Hörler (in rot) und der SV Fides gewinnen gegen Pfader Neuhausen – und erreichen damit die Finalrunde. (Bild: Urs Bucher)

Fritz Bischoff

sport@tagblatt.ch

Der St. Galler Handballclub SV Fides schliesst die Qualifikation mit einem 27:22-Heimsieg gegen Pfader Neuhasen ab. «Unser erstes Ziel haben wir erreicht. Wir sind in der Finalrunde der 1. Liga, haben aber leistungsmässig noch viel Luft nach oben», bilanziert der Sportchef des SV Fides, Patrick Michalczak, nach dem Triumph und dem damit gesicherten dritten Tabellenplatz.

Sportchef kritisiert fehlende Konzentration

Die Partie gegen die Schaffhauser war auf ihre Art sinnbildlich für den Verlauf der bisherigen Saison. Es war ein leistungsmässiges Auf und Ab. Gute Phasen lösten sich mit eher schwächeren ab. In Anbetracht dessen, dass einige Stammspieler geschont wurden und jüngere Kräfte aus der zweiten Mannschaft vermehrt zum Einsatz kamen, war es am Ende doch eine solide Leistung mit einem Sieg, der kaum in Gefahr stand. Durchwegs überzeugend war der Auftritt aber nicht und damit eben das Spiegelbild der Leistungen in den vergangenen Monaten. Dass das Team von Spielertrainer Alex Usik immer wieder die Konstanz vermissen liess, ist auch Michalczak in seinem dritten Jahr als Sportchef nicht verborgen geblieben. «Die Konzentration der Spieler war nicht immer top. Vielleicht mangelte es auch ab und zu an der erforderlichen Spielfreude, um auch mehr als 100 Prozent Leistung erbringen zu wollen», sagt der 35-Jährige. Und ergänzt: «Ein verstärkter Fokus auf das Wesentliche hätte oft gut getan.»

NLB-Aufstieg keine Pflicht

Auffallend war in den 14 bisherigen Meisterschaftspartien auch, dass die älteren und erfahrenen Spieler das von ihnen erwartete Niveau nicht allzu oft erbringen konnten. Dies ist mit ein Grund dafür, dass die Zielrichtung in der Finalrunde nicht primär der Aufstieg in die NLB ist. «Vom Verein aus wird kein Druck aufgebaut. Man würde einer Promotion aber auch nicht im Wege stehen», so Michalczak.

Für die anstehende Finalrunde weiss der Sportchef, was er sehen will: «Ein wichtiges Ziel wird es im neuen Jahr sein, dass sich unsere jungen Spieler weiterentwickeln können, dass sie spielbestimmender werden und mehr Verantwortung tragen können.» Er glaube an das Potenzial seines Nachwuchses, das durchaus mittelfristig zum Aufstieg in die NLB reichen sollte. In Anbetracht des Umstandes, dass die Ostschweiz mit Kreuzlingen, Frauenfeld, Appenzell, Romanshorn, Arbon, Vorderland und Fides über sieben Clubs in der 1. Liga verfügt, wäre eine Vertretung in der zweithöchsten Handballliga des Landes durchaus im Bereich des Möglichen.

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