Halbzeit bei den Vorbereitungen

2017 präsentiert sich in Waldkirch und Gossau das Gewerbe. Die Organisatoren sind mitten in den Vorbereitungen. Nicht nur werden Räume gemietet, sondern auch Unterhaltungsprogramme geplant.

Christina Dietze
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Das OK der Gewa 17 in Waldkirch mit Präsident Thomas Dörig (4. von hinten rechts). (Bild: PD)

Das OK der Gewa 17 in Waldkirch mit Präsident Thomas Dörig (4. von hinten rechts). (Bild: PD)

Zelte und Trennwände sind bestellt, Offerten eingeholt und die Anmeldungen von Betrieben entgegengenommen. Seit einem halben Jahr bereitet man sich für die Gewerbeausstellung (Gewa) in Waldkirch vor, sagt OK-Präsident Thomas Dörig. In etwas weniger als einem halben Jahr, vom 21. bis 23. April, wird die Ausstellung in der Aula sowie in und um die Turnhalle Bünt stattfinden.

Das OK-Team des Gewerbevereins Waldkirch-Bernhardzell versucht, ein möglichst breites Programm für die Besucher und Betriebe anzubieten. 40 Betriebe haben sich laut Dörig bisher angemeldet. Das Konzept sei grösstenteils von der letzten Gewerbeausstellung vor zehn Jahren übernommen worden. Mehr Raum will man nächstes Jahr den Berufs-Präsentationen der Lehrlinge geben. «Die haben sich sehr bewährt,» sagt Dörig. Neu wird zudem ein Streichelzoo auf dem Gelände eingerichtet.

Für die Betriebe ist die Ausstellung eine Möglichkeit, ihr Netzwerk an Kontakten auszubauen und mit Einwohnern ins Gespräch zu kommen. Dies auch mit den Frischzugezogenen. Die Begrüssung der Neuzuzüger werde wieder mit einem Besuch der Gewerbemesse verbunden, wie Dörig sagt. «Die Gewa ist aber auch dazu da, Leben ins Dorf zu bringen.» Geplant sind Auftritte von örtlichen Musikvereinen, und die Party am Samstagabend darf natürlich auch nicht fehlen.

Bereits ein Dutzend Sitzungen

Auch die Organisatoren der Gewerbeausstellung G17 in Gossau sind mitten in den Planungen. Seit Frühjahr letzten Jahres haben sie sich rund ein Dutzendmal getroffen, sagt OK-Präsident und Stadtrat Stefan Lenherr. «Wir befinden uns momentan etwa in der Hälfte der Vorbereitungen.» Die Frage nach geeigneten Räumen für den Anlass konnten die Organisatoren so bereits klären. Die Markthalle werde als Eingangs- und Informationsraum benutzt, auf der Bundwiese werden zwei grosse Aussteller-Zelte aufgeschlagen und im Fürstenlandsaal Unterhaltung und Verpflegung angeboten.

Ursprünglich spielte auch das Marktstübli eine Rolle im Konzept der Organisatoren. Lenherr betont, dass es kein Problem sei, dieses nun nicht nutzen zu können. «Wir hatten es nur vorsorglich reserviert. Die Stadt hat diesbezüglich nachgefragt, ob wir es noch brauchen.» An der G17, die vom 6. bis 10. September stattfindet, werden einheimische Gastronomen für die Verpflegung und vorwiegend Gossauer Vereine für die Abendunterhaltung sorgen. Für die Aussteller sei es wichtig, den direkten Kontakt zu Kunden und Bevölkerung zu haben, sagt Lenherr. «Das tut wieder einmal gut.»

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