Hafenkiosk wird aufgemöbelt

STEINACH. Rund 50 000 Franken investiert der Steinacher Mäge Luterbacher als neuer Pächter in den Hafenkiosk. Gemeinsam mit Mägi Morgenthaler möchte er mit einem vielseitigeren Angebot mehr Gäste ins Haus bringen.

Fritz Heinze
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Mägi Morgenthaler und Mäge Luterbacher werden künftig die Gäste im Hafenkiosk bewirten. (Bild: Fritz Heinze)

Mägi Morgenthaler und Mäge Luterbacher werden künftig die Gäste im Hafenkiosk bewirten. (Bild: Fritz Heinze)

STEINACH. Der rührige Mäge Luterbacher erklärt sein Konzept für den Steinacher Hafenkiosk. Er ist überzeugt, dass sein investiertes Geld, etwa 50 000 Franken, gut angelegt ist. Und er sagt auch, was ihn zu diesem Schritt animiert hat. «Ich wurde in der Vergangenheit viel darauf angesprochen, dass man aus dem Hafenkiosk noch mehr machen könnte», sagt der künftige Wirt. Es handle sich hier sozusagen um einen vielseitigen Wunsch. Und er unterstreicht, dass er zufriedene Gäste haben möchte, und dazu müsse ein entsprechendes Angebot vorhanden sein. Daran wird nun bereits gearbeitet. Der Hafenkiosk wurde übrigens im Jahr 1978 gleichzeitig mit dem Schiffshafen gebaut. Im Hafen gibt es für ungefähr 200 Schiffe Liegeplätze. Im Jahr 2001 erfolgte dann ein Totalumbau.

Mehr als nur Salat

Während Luterbacher bei den Veränderungen im Aussenbereich wegen des noch laufenden Baubewilligungsverfahrens zeitlich etwas im Rückstand ist, ist er mit den Neuerungen in der Küche auf Kurs. Er will mehr als nur Salat und etwas vom Grill anbieten, ein grösseres Angebot an warmen Speisen. Mäge Luterbacher hat einen Mietvertrag über mindestens drei Jahre abgeschlossen. Dieser Vertrag verlängert sich automatisch, wenn er ihn nicht kündigt.

Die neue Kücheneinrichtung mit doppelter Fritteuse, Steamer, Elektrogrill und Elektroplatten und neuer Abzughaube soll Garant sein dafür, dass den Gästen ein vielfältiges Sortiment an Speisen angeboten werden kann. Zur besseren Organisation wird eine Durchreiche von der Küche aus erstellt, die eine zu grosse Präsenz von Bedienungspersonal in der Küche unnötig macht.

Für die Veränderungen im Aussenbereich musste Mäge Luterbacher mit Bauverwalter Hanspeter Eberle eine Besichtigung vor Ort machen. Der neue Sonnenschutz mit Vergrösserung des Vorplatzes sowie dem Glasdach zwischen dem Restauranttrakt und der Küche unterliegen einem Baubewilligungsverfahren.

Bei Hanspeter Eberle ist Luterbachers Projekt auf offene Ohren gestossen. «Für Steinach ist das bestimmt eine gute Sache und eine Aufwertung des Hafenkiosks», sagt der Bauverwalter.

Kein gefrorenes Wasser

Auch heiztechnisch lässt sich der neue Pächter im Hafenkiosk noch etwas einfallen. «In der Übergangszeit ist der Boden eiskalt und wir möchten ja nicht, dass das Wasser über Nacht einfriert.» Das kurze Treffen mit der Besichtigung der Räume machte denn auch spürbar, dass der Boden kalt ist und es folglich auch kalte Füsse gibt.

Eröffnung im März

Der Innenausbau des Hafenkiosks dürfte Ende Februar abgeschlossen sein. Die Eröffnung des Restaurants ist für Freitag, 8. März, geplant. Und mit diesem Tag wird dann auch die Herausforderung für Mägi Morgenthaler, die derzeit noch im Restaurant Schifflände in Arbon tätig ist, beginnen. Sie wird mit einer 100-Prozent-Stelle im Hafenkiosk tätig sein und zuständig für die Leitung des ganzen Gastrobetriebs.