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HÄGGENSCHWIL: FCSG-Präsident auf Schulbesuch: Matthias Hüppi beantwortet Schülerfragen

Matthias Hüppi war in der Primarschule Häggenschwil zu Gast. Im Interview mit zwei Schülern erzählte er von seinem neuen Amt und seiner Zeit beim Fernsehen.
Laura Widmer
Severin Heeb und Scotty Germann (von links) haben sich auf das Interview mit Matthias Hüppi akribisch vorbereitet. (Bild: Michel Canonica)

Severin Heeb und Scotty Germann (von links) haben sich auf das Interview mit Matthias Hüppi akribisch vorbereitet. (Bild: Michel Canonica)

Laura Widmer

laura.widmer

@tagblatt.ch

«Jetzt komme ich doch noch zu spät zur Schule!» Es ist zehn nach fünf, als Matthias Hüppi in der Aula der Primarschule in Häggenschwil eintrifft. Im Publikum sitzen vor allem Buben im Primarschulalter, viele von ihnen in grün-weiss. Die Aula ist ebenfalls in den Farben des FC St.Gallen dekoriert, sogar der kleine Teppich unter dem Couchtisch hat Farbe und Zeichnung eines Fussballfeldes. Für einmal tauscht der ehemalige Sportreporter die Rollen: Er steht im Interview mit zwei Schülern Red und Antwort. Scotty Germann und Severin Heeb besuchen beide die vierte Klasse in Häggenschwil und schreiben für die Schülerzeitung.

Die Nervosität der Schüler, die beim Probedurchlauf unüberhörbar war, scheint bereits bei der ersten Frage an den Präsidenten des FC St. Gallen verflogen. Wie er das Angebot des FC St. Gallen erhalten habe, wollen sie wissen. Matthias Hüppi erzählt vom Wechsel zum Ostschweizer Fussballclub. Er habe nicht viel Zeit gehabt, sich zu entscheiden. Dennoch sei der Wechsel leicht gefallen: «Manchmal muss man Vertrauen haben, dass es gut kommt.»

Meinungsverschiedenheiten mit Alain Sutter

Die grösste Umstellung sei der durchorganisierte Tag, sagt Hüppi. Beim Fernsehen sei es in seiner Verantwortung gelegen, wann er die Arbeit erledigte: «Ob am Morgen früh oder erst am Abend, da war ich flexibler.» Auf das Interesse der Schüler stösst auch die Zusammenarbeit mit Alain Sutter. Sie arbeiteten gut zusammen, hätten jedoch nicht immer die selbe Meinung, verrät Hüppi. Oft werde man sich im Gespräch einig, manchmal müsse sich Sutter fügen. «Schliesslich bin ich der Chef», sagt er mit einem Augenzwinkern.

Sowohl Severin als auch Scotty waren bereits als Einlaufkinder in der AFG-Arena und spielen beim FC Wittenbach. Interessiert fragen sie Hüppi, wie wichtig für ihn der Nachwuchs sei. «Spieler aus der Region im Team zu haben, ist von grosser Bedeutung», sagt er. Mit «Future Champs Ostschweiz» habe man ein gutes Projekt zur Talentförderung. «Wir möchten junge Spieler in die Super League führen», sagt Hüppi.

Viele Buben sind Fan eines Fussballers. Warum wollten Scotty und Severin den Präsidenten des FC St. Gallen interviewen? «Wir sind als Alain Sutter und Matthias Hüppi verkleidet an die Fasnacht», sagen sie. Dass der Besuch geklappt hat, freut beide riesig. «Wir haben nicht erwartet, dass er nach Häggenschwil kommt.» Die beiden haben sich gut auf das Interview vorbereitet. Sie lesen die Fragen ohne Stocken vor. Zwei Wochen lang hätten sie recherchiert, Fragen vorbereitet, und die Moderation geübt. Severin sagt, er sei schon nervös gewesen. «Aber beim Reden bin ich ruhig geworden.»

Scotty und Severin werden für die Schülerzeitung einen Bericht über das Interview schreiben und ihn auf der Homepage der Schule oder im Gemeindeblatt publizieren. Die Themen für die Artikel suchen sie sich selbst aus. Die Antworten Hüppis genau wiederzugeben, würde den Schülern nämlich schwerfallen. «Ich weiss gar nicht mehr, was er alles gesagt hat, so aufgeregt war ich», sagt Severin. Dass er so gesprächig sein würde, habe ihn überrascht, sagt Scotty. «Er hat teilweise minutenlang erzählt.» Dennoch fällt die abschliessende Fragerunde kurz aus. «Wenn keine Fragen mehr offen sind, habt ihr einen guten Job gemacht», sagt Hüppi zu den Interviewern. Ausserdem bleibt so für die Fans im Publikum genug Zeit für Autogramme.

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