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Hacken statt dribbeln

ST.GALLEN. Zum 80. Geburtstag ihres FC Winkeln leisteten 100 Juniorinnen und Junioren einen Sozialeinsatz. Im Schaugenrain im Osten der Stadt werteten die jungen Fussballer ein Stück Natur auf.
Junioren des FC Winkeln helfen mit, den Zu- und Abfluss zum Amphibienweiher im Schaugenrain instand zu stellen. (Bild: pd/Naturschutzverein Stadt St. Gallen)

Junioren des FC Winkeln helfen mit, den Zu- und Abfluss zum Amphibienweiher im Schaugenrain instand zu stellen. (Bild: pd/Naturschutzverein Stadt St. Gallen)

Der FC Winkeln feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass leisteten rund 100 Angehörige seiner Juniorenmannschaften kürzlich einen Einsatz zugunsten der Natur. Organisiert wurden die ökologischen Aufwertungsarbeiten auf einer Schafweide im Osten der Stadt durch den Bauern, den Stadtsanktgaller Naturschutzverein und Amtsstellen der Stadt.

Ungewohnte Knochenarbeit

Im Einsatz standen Juniorinnen und Junioren im Alter von acht bis zwanzig Jahren. Dazu kamen ihre Trainer. Mit von der Partie waren zudem Fachleute des Naturschutzvereins und Schafbauer Zähner. Geleistet wurde harte und für viele im Alltag auch ungewohnte Knochenarbeit.

Gearbeitet wurde im Schaugenrain oberhalb des Schaugenbads an der Rehetobelstrasse.

Am Wiesenhang lag früher eine Gärtnerei, heute weiden hier die Schafe von Bruno Zähner aus Untereggen. Dem Bauern ist die ökologische Aufwertung von Teilen des Areals ein Anliegen, mit dem er sich diesen Sommer an den Naturschutzverein und die Fachstelle Naturschutz der Stadt St. Gallen gewandt hat. Eine geplante Hecke wurde zwar noch nicht gepflanzt, dafür konnten jetzt mit Hilfe der Winkler Fussballjunioren an einem Samstag Ende November verschiedene andere Aufwertungsarbeiten durchgeführt werden, wie der Naturschutzverein schreibt.

Unterschlupf für Tiere schaffen

Zum einen wurde der Platz der möglichen Heckenpflanzung geräumt. Unter anderem wurden aus Steinen Verstecke für Amphibien und Kleinsäuger angelegt. In einem anderen Teil des Areals wurde eine künftige Mager- und Feuchtwiese von Hand gemäht und das Gras abtransportiert. Gleich daneben war ein Weiher zu reparieren.

An einem weiteren Ort im Gelände liegende Steine und Äste wurden zu ordentlichen Haufen aufgeschichtet, die vielen kleineren Tieren als Unterschlupf dienen können.

80 Stunden Arbeit für 80 Jahre

Die Vereinsverantwortlichen hatten sich für das 80jährige Bestehen des Vereins ursprünglich zum Ziel gesetzt, 80 Mannstunden Sozialarbeit zu leisten. Zudem sollte den Juniorinnen und Junioren dabei ein Gemeinschaftserlebnis geboten werden. Bewusst wurde daher im Schaugenrain in altersdurchmischten Gruppen gearbeitet.

Eine Aufgabe zu finden, habe sich ursprünglich als nicht einfach erwiesen, sagt Thomas Egli, der Einsatzleiter des FC Winkeln. Das Arbeiten in einem Heim mit Behinderten beispielsweise sei an der Versicherungsfrage gescheitert. Schliesslich landete der FC Winkeln über die Idee einer Waldputzete beim Naturschutzverein und damit im Schaugenrain.

Einsatz war ein voller Erfolg

Der Arbeitssamstag wurde von allen Beteiligten als «voller Erfolg» gewertet. Es sei phantastisch gewesen, wie die Juniorinnen und Junioren «von den Kleinsten bis zu den Grossen» in die Hände gespuckt und aktiv geholfen hätten, ein Stück Natur zu säubern und dann aufzuwerten, zieht Christian Roth, der Juniorenobmann des FC Winkeln, eine positive Bilanz. (pd/rst)

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