Gutes Zeugnis für städtische Nachtlokale nach Kontrolle

Mitarbeiter des Amts für Baubewilligungen haben in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar das St. Galler Nachtleben unsicher gemacht. Nicht um zu feiern, sondern um nach Sicherheitsmängeln zu suchen.

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Mitarbeiter des Amts für Baubewilligungen haben in der Nacht vom 27. auf den 28. Februar das St. Galler Nachtleben unsicher gemacht. Nicht um zu feiern, sondern um nach Sicherheitsmängeln zu suchen. 17 Bars und Clubs «mit grosser Personenbelegung» wurden kontrolliert, heisst es in der Mitteilung der Stadt St. Gallen. Um welche Lokale es sich handelt, wird nicht verraten. «Das ist ein Amtsgeheimnis», sagt Ernst Michel vom Amt für Baubewilligungen.

Zwei- bis dreimal pro Jahr führt das Amt für Baubewilligungen Kontrollen durch, ohne Vorankündigung. Es überprüft, ob die Lokale die maximal erlaubte Personenzahl einhalten. Untersucht werden auch die Fluchttauglichkeit der normalen und Notausgänge, die Sicherheitsbeleuchtung sowie die Zugänglichkeit zu Feuerlöschern.

Kleinigkeiten gibt es immer

Die Stadt St. Gallen schreibt ihren Lokalen ein gutes Zeugnis aus. Kleinigkeiten aber gebe es immer. «Zum Beispiel ein nicht funktionierendes Lämpchen bei einem Fluchtschild», sagt Ernst Michel. Diese Mängel seien von den Betreibern umgehend korrigiert worden. Dass die Lokale gut abgeschnitten haben, ist laut Michel auch dem Amt für Baubewilligungen zu verdanken. «Durch unsere Kontrollen in den vergangenen Jahren haben sich Verbesserungen eingestellt.» Bei einem groben Verstoss würden die Clubbetreiber angezeigt.

Verheerende Vorfälle im Ausland

Der Vollzug der Feuerschutzgesetzgebung gehört zu den Aufgaben des Amts für Baubewilligungen. Mit periodischen Kontrollen werde die Einhaltung der sicherheitsrelevanten Vorschriften überprüft. Dies sei wichtig, denn verschiedene Vorfälle im Ausland zeigten, welch verheerende Folgen unzureichende, versperrte oder verschlossene Fluchtwege in einem Brandfall haben könnten. (jmw)

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