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GUGELHUUS: Austoben im Stadtzentrum

Das Eltern-Kind-Zentrum Gugelhuus ist nicht mehr im Linsebühl, sondern in der Altstadt anzutreffen. Ab 2. September sind die neuen Räume an der Spitalgasse geöffnet.
Roger Berhalter
Im neuen Spielzimmer: Gugelhuus-Präsident Damian Conrad legt mit seinen Kindern Jann Esteban und Zoe Lis Hand an. (Bild: Ralph Ribi)

Im neuen Spielzimmer: Gugelhuus-Präsident Damian Conrad legt mit seinen Kindern Jann Esteban und Zoe Lis Hand an. (Bild: Ralph Ribi)

Roger Berhalter

roger.berhalter@tagblatt.ch

Im Spielzimmer liegen Werkzeugkoffer und Akkuschrauber. Gestapelte Stühle warten darauf, verteilt zu werden. Noch ist das Gugelhuus nicht fertig eingerichtet, aber Vereinspräsident Damian Conrad legt seit Wochen mit der Familie und mit Kollegen Hand an. «Wir haben schon vor den Sommerferien angefangen.» Seither ist aus der ehemaligen Remise im Hinterhof ein bunter Treffpunkt für Eltern und Kinder geworden. Dank neuer Geländer sind die Treppen des Hauses jetzt kindersicher, der Zugang zum alten Warenlift wurde abgedeckt, die Wände und Säulen sind frisch gestrichen. Am 2. September feiert das neue Eltern-Kind-Zentrum an der Spitalgasse 8a Eröffnung (siehe Zweittext).

Mit dem neuen Standort im Stadtzentrum geht für das Eltern-Kind-Zentrum eine jahrelange Suche zu Ende. Bis vor kurzem befand sich das Gugelhuus noch im Linsebühl. Der Zugang erfolgte, wenig einladend, durch das Metalltor einer düsteren Park­garage. Nicht einmal ein Stellplatz für Kinderwagen war vorhanden. Ungünstige Rahmenbedingungen für einen Ort, wo sich Eltern und Kinder ungezwungen treffen sollen, um etwas zu trinken, zu reden oder zusammen mit anderen Kindern durchs Spielzimmer zu toben.

Cafeteria, Spielzimmer und Kursraum

Jetzt liegt das gemäss Webseite älteste Eltern-Kind-Zentrum der Schweiz einladend und zentral. Durch einen Durchgang vis-à-vis der «Chäsi» in der Spitalgasse gelangt man in den Innenhof mit dem grossen Ahornbaum. Direkt dahinter liegt das neue Gugel­huus. Im Parterre befindet sich ein kleines Café mit Küche und Spielecke. Im mittleren Stock ist das Spielzimmer, das neu auch über eine Krabbelecke für die ganz Kleinen verfügt. Das Zimmer im obersten Stock ist als Bastel- und Kursraum gedacht.

Damian Conrad ist zufrieden: «Am neuen Standort sind wir zentral und doch nicht allzu exponiert.» Das passe zum Cha­rakter des ehrenamtlichen und hauptsächlich durch Spenden finanzierten Vereins. «Wir wollen hier schliesslich kein professionelles Café betreiben.» Conrad betont, dass man an der Spitalgasse nun von allen Quartieren her gut erreichbar sei. «Wir sind von einem Quartiertreff zu einem Stadttreff geworden.»

Das neue Gugelhuus ist nicht grösser als das alte. Allerdings verteilen sich die Räume nun auf drei Stockwerke, was laut Conrad eine flexiblere Nutzung erlaubt, gerade was Vermietungen betrifft. «Wir können zum Beispiel nur einen Raum vermieten oder mehrere Räume parallel.» Die Öffnungszeiten des Treffs bleiben aber vorerst gleich.

Bei einem Kaffee Kontakte knüpfen

Doris Müller-Vetsch, eine der Gugelhuus-Gründerinnen, freut sich, dass es mit dem Eltern-Kind-Zentrum weiter geht. Vor 30 Jahren habe sie es als junge Mutter ins Leben gerufen. Unter anderem deshalb, weil sie sich mit anderen Müttern austauschen wollte. Sie betont, dass das Gugelhuus auch einen Beitrag zur Integration leiste: «Es ist gar nicht so einfach in dieser Stadt, neue Kontakte zu knüpfen.»

Öffnungszeiten Di/Do/Fr, 15–17.30 Uhr; ab 23.10. zusätzlich Mo, 15–17.30 Uhr

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