Grüne will bessere Renten für Kulturschaffende

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Altersvorsorge Stadtparlamentarierin Veronika Meyer (Grüne) setzt sich mit einer Einfachen Anfrage ein für Kulturschaffende. Diese lebten oft in finanziell prekären Verhältnissen. Daher kümmerten sich manche von ihnen nicht um ihre Altersvorsorge oder meinten, sie könnten sich Einlagen in die Pensionskasse nicht leisten. Eine Pensionskasse für Kulturschaffende gebe es aber sehr wohl, schreibt Veronika Meyer. Pro Helvetia (PH) und das Bundesamt für Kultur (BAK) hätte sich 2013 verpflichtet, bei der Vergabe von Preisen, Förderbeiträgen und der Unterstützung von Projekten einen Beitrag an die Altersvorsorge der Kulturschaffenden zu leisten. Meyer skizziert in ihrer Anfrage an den Stadtrat das Modell von PH und BAK auf; dieses funktioniere gut: Sechs Prozent des Beitrages würden durch PH und BAK den Kulturschaffenden nicht ausbezahlt, sondern flössen in deren Altersvorsorge. Beispielsweise 1200 Franken bei einer Preissumme von 20000 Franken. Der Empfänger des Beitrags seinerseits müsse ebenfalls 1200 Franken einzahlen in die Pensionskasse.

Eine Pensionskasse oder ein Säule-3-Konto ist Pflicht

Ohne Nennung einer Pensionskasse oder eines Säule-3-Kontos gebe es keine Unterstützung in Form eines Beitrages. Veronika Meyer erkundigt sich nun beim Stadtrat, ob dieser sich auch ein Modell nach Muster von Pro Helvetia und Bund vorstellen könne, um dem Missstand bei der Altersvorsorge von Kulturschaffenden entgegenzuwirken. Schliesslich gebe es eine Empfehlung des Städteverbandes. (dwi)