Grüne weibeln in der Region

Die Grünen von Stadt und Region gehen mit einer neuen Präsidentin in den städtischen Wahlkampf. Ausserhalb der Stadt will man die Präsenz verstärken.

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Catherine Buchmann, neue Präsidentin Stadtpartei Grüne. (Archivbild: pd)

Catherine Buchmann, neue Präsidentin Stadtpartei Grüne. (Archivbild: pd)

Die Grünen sind im Aufwind. An National- und Kantonsratswahlen konnte die Partei zulegen – auch in Stadt und Region stiegen die Stimmenanteile. Logisch, dass die Erwartungen der Regionalpartei für die Stadtparlamentswahlen gross sind. «Einen bis zwei Sitze sollten wir im Herbst zulegen können», sagte Präsident Christian Eggenberger an der Hauptversammlung der Grünen von Stadt und Region St. Gallen am Mittwochabend im Solidaritätshaus. Über eine allfällige Stadtratskandidatur wurde nicht gesprochen.

Mitgliederzahl stagniert

Knapp 30 Mitglieder konnte Eggenberger begrüssen – «so viele wie noch nie». Weniger erfreulich aber sei, dass die Mitgliederzahl bei gut 60 stagniere – und weiterhin nur wenige Mitglieder ausserhalb der Stadt mit dabei seien.

Ein Hauptziel der Partei bleibt darum gemäss Eggenberger, in umliegenden Gemeinden stärker zu werden. Wie schwach die Partei dort vertreten ist, zeigte sich bei den Kantonsratswahlen. Von 41 Personen auf der Liste der Grünen fanden sich gerade mal vier, die nicht in der Stadt zu Hause sind. Bereits vergangenes Jahr habe man darum die Präsenz in der Region verstärkt. Zum Beispiel mit der Atommüll-Protestaktion: Die Grünen transportierten per Velo ein Fass mit symbolischem Atommüll von St. Gallen nach Gossau zur «Endlagerung».

Neue Präsidentin gewählt

In Wahlkampf werden die Grünen mit einer neuen Präsidentin gehen: Catherine Buchmann wurde an der Mitgliederversammlung mit Applaus ins Amt gewählt. Sie ersetzt Eggenberger, den es «in Richtung Winterthur» ziehe. Als Kassier ersetzt wird Stadtparlamentarier Thomas Schwager von Parteimitglied Theo Riedmann. (rst)