Grosses Unverständnis

Erste Reaktionen auf den Verkauf des Hotels Walhalla fallen gespalten aus: So zeigt sich Josef Müller, Präsident des kantonalen Verbands Gastro St. Gallen, einerseits erfreut über die neuen Besitzer des «Walhallas»: «Ich habe eigentlich eine gute Meinung von der Candrian-Gruppe.»

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Erste Reaktionen auf den Verkauf des Hotels Walhalla fallen gespalten aus: So zeigt sich Josef Müller, Präsident des kantonalen Verbands Gastro St. Gallen, einerseits erfreut über die neuen Besitzer des «Walhallas»: «Ich habe eigentlich eine gute Meinung von der Candrian-Gruppe.»

Andererseits ist er aber über deren Vorgehen «sehr enttäuscht». Die Candrian-Gruppe habe sich wie eine internationale Investorengruppe verhalten – «wie ein Elefant im Porzellanladen». Konkret spricht Müller die überraschende Freistellung von Hoteldirektor Urs Majer an, der das Hotel über 16 Jahre lang erfolgreich geführt hatte. Zuerst habe es geheissen, fürs Personal habe die Übernahme keine Konsequenzen. «Und dann entlässt man den Direktor», sagt Müller. «Das kann ich nicht verstehen.» Er ist überzeugt, Candrian Catering habe damit einen Fehler gemacht. Denn Urs Majer sei ein verdienter Mann: « Er ist der einzige Hoteldirektor auf dem Platz St. Gallen, der über Jahre bewiesen hat, dass man ein Team aufbauen kann». Majer war sehr gut vernetzt. Von Anfang an hatte er sich für die Hotels der Region engagiert. Er ist Präsident des Ostschweizer Hoteliervereins, den er mitbegründet hat. Für eine Stellungnahme war er gestern nicht erreichbar. (cw)

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