Grosses Tonhallen-Festzelt an der Olma in der Kritik

Wenn die Olma am Abend ihre Türen schliesst, geht das Fest weiter. Vor allem in Festzelten rund um den Unteren Brühl. Kritische Fragen, vor allem zum Festzelt vor der Tonhalle, die von der PSG-Gastronomie betrieben wird, gibt es nun von CVP-Stadtparlamentarier Martin Würmli.

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Wenn die Olma am Abend ihre Türen schliesst, geht das Fest weiter. Vor allem in Festzelten rund um den Unteren Brühl. Kritische Fragen, vor allem zum Festzelt vor der Tonhalle, die von der PSG-Gastronomie betrieben wird, gibt es nun von CVP-Stadtparlamentarier Martin Würmli. In einer Einfachen Anfrage stellt er fest, dass das Zelt in diesem Jahr grösser gewesen sei als in anderen Jahren und es so auf öffentlichem Grund gestanden habe. Beansprucht werde «die Fläche, welcher gemäss Umgestaltungsplan ein wesentlicher gartenbaulicher Wert zukommt». Konkret geht es um den Übergang der Wiese zum Aussenplatz des Restaurants Concerto. Würmli will vom Stadtrat wissen, ob es in seinem Sinne sei, dass «die vorzügliche und nicht ganz günstige Parkgestaltung» gerade dann nicht erlebbar sei, wenn das Gebiet am meisten frequentiert sei. Es stelle sich auch die Frage, wer allfällige Schäden an der teuren Bepflanzung übernehme.

Zudem verweist Würmli darauf, dass an der Olma immer mehr laufe. Als Beispiel erwähnt er das erstmals betriebene Festzelt beim Restaurant Candela. Es drohe ein «Wildwuchs», schreibt Würmli. Er wolle wissen, ob es ein spezielles Bewilligungskonzept für die Olma und andere Grossveranstaltungen gebe. (rst)

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