Grosse Aufregung – kleiner Schaden

Der Chemieunfall in der Migros-Betriebszentrale in Gossau hat am 8. September viel Staub aufgewirbelt und viele Medien angelockt. Durch ein defektes Magnetventil gelangte Ammoniak in die Fleischproduktion. 100 Mitarbeitende mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.

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Der Chemieunfall in der Migros-Betriebszentrale in Gossau hat am 8. September viel Staub aufgewirbelt und viele Medien angelockt. Durch ein defektes Magnetventil gelangte Ammoniak in die Fleischproduktion. 100 Mitarbeitende mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand. Das Leck konnte noch im Laufe des Morgens durch Kältespezialisten abgedichtet werden. Vor Ort war die Feuerwehr.

Die Ursache für den Defekt am Ventil sei noch nicht restlos geklärt, sagt Silke Seichter, Mediensprecherin der Migros Ostschweiz, auf Anfrage. Hingegen kann der Rohmaterialschaden in der Zwischenzeit beziffert werden: 4000 Franken. Die Schadenhöhe sei deshalb nicht grösser, weil sich zum Zeitpunkt des Ammoniakaustritts nur sehr wenig offenes Fleisch in Reichweite des Lecks befand, sagt Silke Seichter.

Obwohl die Produktion für einen halben Tag unterbrochen war, hat es keine Engpässe in den Migros-Filialen gegeben. (rb)