GROSSANLASS: Hüftwürfe und Armhebel

330 Judokas haben an der Ostschweizer Einzelmeisterschaft im Athletik-Zentrum teilgenommen. Der Judoclub St. Gallen-Gossau verzeichnet nicht nur als Organisator Erfolge.

Iris Federer
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330 Judokas kämpften im Athletik-Zentrum. (Bild: Urs Bucher)

330 Judokas kämpften im Athletik-Zentrum. (Bild: Urs Bucher)

Iris Federer

sport

@tagblatt.ch

Auch auf der Matte erzielten die Mitglieder des organisierenden Judoclubs St. Gallen-Gossau ­erfreuliche Resultate. Bei den Kämpfern der Kategorien U9, U11 und U13 ging es vor allem ­darum, im regionalen Rahmen Kampferfahrung zu sammeln.

In der Kategorie U15 hat der Judoclub St. Gallen-Gossau mit Gian Luca Schmid und Alexa Forster zwei Ostschweizer Meister. Schmid startete fulminant ins Turnier. Nach nur zehn Sekunden Kampfzeit legte er seinen Clubkollegen Phillip Allenspach mit seinem Lieblingswurf Seio Nage auf den Rücken. So konnte er den Kampf vorzeitig mit der höchsten Wertung, dem Ippon, gewinnen. Beim zweiten Gegner rechnete Schmid mit einem längeren Kampf. Erfreulicherweise konnte er dennoch schon in der ersten Minute dank gelungener Angriffe zwei Wazari-Wertungen auf sein Konto verbuchen. Auch eine dritte Chance liess er nicht verstreichen und sicherte sich den Meistertitel. Schmid trat auch in der Alterskategorie U18 an, wo er sich die Bronzemedaille erkämpfte.Alexa Forster gewann ihre erste Begegnung mit Ippon durch einen Festhalter. Auch im zweiten Kampf startete sie solide. Nun kam sie aber ihrerseits im Bodenkampf in Bedrängnis und wurde von ihrer Gegnerin für zwanzig Sekunden auf dem Boden fixiert. Auch der dritte Kampf wurde am Boden entschieden. Jetzt war aber der Sieg wieder auf Forsters Seite. Unter Berücksichtigung der Wertungspunkte wurde Forster, trotz der einen Niederlage, Ostschweizer Meisterin.

Finalniederlage durch Armhebel

In der Kategorie Junioren/Elite bis 66 kg belegte Clement Zemerli den zweiten Rang. Im ersten Kampf konnte er rasch mit Wazari in Führung gehen und mit einem Ippon nachdoppeln. In der zweiten Begegnung musste er über die ganze Kampfzeit von vier Minuten. Mit vier Wazari-Wertungen, durch Bein- und Hüftwürfe, konnte er aber dennoch einen Vorsprung aufbauen und sich für den Final qualifizieren. Dort kam er früh in Punkterückstand. Am Ende überwog die Dominanz des Gegners im Bodenkampf, wo dieser Zemerli mit einem Armhebel besiegte.