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GROSSANLASS: 700 Judokas kämpfen am Wochenende in St.Gallen

Zum 30. Mal findet am Samstag und Sonntag das Gallus-Turnier in St.Gallen statt. Was 1985 als Pionier-Anlass begann, entwickelte sich bis heute zu einem der grössten Judo-Anlässe der Schweiz.
Eric Hug
Die Ostschweizer Judo-Einzelmeisterschaften 2017 mit über 300 Teilnehmern wurden ebenfalls im Athletik-Zentrum in St.Gallen ausgetragen. Die Halle bietet für Judo-Grosanlässe optimale Voraussetzungen. (Bild: Urs Bucher - 5. November 2017)

Die Ostschweizer Judo-Einzelmeisterschaften 2017 mit über 300 Teilnehmern wurden ebenfalls im Athletik-Zentrum in St.Gallen ausgetragen. Die Halle bietet für Judo-Grosanlässe optimale Voraussetzungen. (Bild: Urs Bucher - 5. November 2017)

Die Idee, ein Judoturnier auf die Beine zu stellen, kam vor über 30 Jahren, weil der Judoclub St.Gallen-Gossau dem Nachwuchs eine Auftrittsmöglichkeit bieten wollte. Aber auch finanzielle Aspekte spielten eine Rolle. Der Judoclub galt früher als armer Verein. Zusätzliche Einnahmen durch einen solchen Anlass waren willkommen.

Wie es der Zufall wollte, wurde der Club damals von verschiedenen National-Coaches angefragt, ein Turnier zu organisieren, um auch einmal Teams aus Frankreich, Österreich oder Deutschland einladen zu können. Die Schweiz hatte bis anhin keine Möglichkeit, sich für Einladungen aus anderen Ländern zu revanchieren. Der schweizerische Judoverband unterstützte den Judoclub St.Gallen-Gossau indem er Startgelder, Verpflegung oder Unterkünfte der eingeladenen Teams übernahm.

Eine positive Entwicklung durchgemacht

So wurde schliesslich das Gallus-Turnier auf die Beine gestellt. Und es besteht bis heute, auch wenn es zwischenhinein einen Unterbruch von fünf Jahren gab. Über die Jahre haben zudem nicht nur Teams aus den Nachbarländern, sondern auch Nationen wie Brasilien und Iran daran teilgenommen.

Seit vergangenem Jahr hat das Gallus-Turnier den Ranking-1000-Status. Lediglich drei andere Turniere in der Schweiz können ebenfalls diesen Status aufweisen. Ranking 1000 bedeutet, dass einzelne Teilnehmer sich durch solche Turniere für die Schweizer Einzelmeisterschaft qualifizieren können.

Keine Garantie für wirtschaftlichen Erfolg

Für das Gallus-Turnier vom Samstag und Sonntag werden über 700 Teilnehmer aus ganz Europa erwartet. Aufgrund des grossen Andrangs der Judokas stellen die Organisatoren in diesem Jahr sechs Mattenfelder, anstelle der gewohnten fünf, zur Verfügung. Das Athletik-Zentrum bietet optimale Voraussetzungen für ein Turnier solcher Grösse. "Neben den sechs Feldern haben wir genug Platz für Aufwärmplätze oder die Festwirtschaft", sagt OK-Mitglied Philipp Rutishauser.

Der Eintritt für die Zuschauer ist gratis. Einen kleinen Gewinn erhofft sich Rutishauser trotzdem. Das Startgeld pro Teilnehmer beträgt 20 Franken. Zudem erhält das Gallus-Turnier zusätzliche Unterstützung durch Sponsoren. Die Festwirtschaft generiert zusätzliche Einnahmen. Ob dann tatsächlich etwas Geld in der Vereinskasse landet, kann Rutishauser vor dem Turnier nicht sagen. Unbeeinflussbare Faktoren spielen hier eine Rolle: "Wenn in Österreich oder Ungarn am selben Wochenende auch ein grosses Turnier ansteht, kommen natürlich weniger Leute nach St.Gallen."

Ein attraktives Teilnehmerfeld ist aber auf jeden Fall garantiert. In der Vergangenheit nahmen bereits Judokas teil, die später den Europa- oder Weltmeistertitel gewonnen haben. Chancen auf eine Medaille haben am Samstag Mitglieder des organisierenden Judoclubs. Janik Fischer in der Kategorie U21-Elite sowie Clément Zemerli in der Masterkategorie gehören zum erweiterten Favoritenkreis.

Gallus-Turnier: das Programm

Gekämpft wird am Samstag, ab 10 Uhr, im Athletik-Zentrum an der Steinachstrasse in St.Gallen in den Kategorien Frauen und Männer U18, U21 und Elite. Am Sonntag, 9.30 Uhr, wird das Turnier am gleichen Ort fortgesetzt. Dann finden die Wettkämpfe der Schülerinnen und Schüler U9, U11, U13 und U15 sowie der Masterkategorien Ü30 statt. (eh)

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