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GRABS: Bauprojekt des Spital Grabs ist gestartet

Die Bauarbeiten am Spital Grabs haben begonnen. Bis 2022 soll es erneuert und erweitert werden. Die Investitionen für den Neubau betragen 137 Millionen Franken.
Die Erneuerung und Erweiterung des Spitals Grabs soll bis 2022 abgeschlossen sein. (Bild: GIAN EHRENZELLER/KEYSTONE)

Die Erneuerung und Erweiterung des Spitals Grabs soll bis 2022 abgeschlossen sein. (Bild: GIAN EHRENZELLER/KEYSTONE)

GRABS. Die Bauarbeiten für den Neubau am Spitalstandort Grabs haben heute Montag feierlich begonnen. Regierungsrat Willi Haag freute sich über den Baubeginn: "Dem Spital Grabs fehlen heute rund 2000 Quadratmeter Fläche. Mit der Erneuerung und Erweiterung erhält das Spital den nötigen Raum für einen modernen Spitalbetrieb." Regierungsrätin Heidi Hanselmann betonte ebenfalls die Wichtigkeit des Bauprojekts: "Die Patienten schätzen das Spital Grabs. Es spielt für die Versorgung der Region eine wichtige Rolle. Der Neubau ist dringend notwendig, um auch in Zukunft attraktiv zu bleiben."

Betrieb sicherstellen

Während der Bauzeit muss der Betrieb jederzeit aufrechterhalten werden, wie es in einer Mitteilung der Staatskanzlei St.Gallen heisst. Darum erfolgt die Erweiterung und Erneuerung des Spitals Grabs in mehreren Etappen. In einer ersten Phase wurde im zweiten Halbjahr 2015 das Provisorium für die Magnetresonanztomographie (MRT) erstellt. In diesem Provisorium wird die MRT bis zur Fertigstellung der Radiologie im Jahr 2021 Platz finden. Nach dem Bezug des MRT-Provisoriums im Februar 2016 starten nun die Bauarbeiten für den Neubau.

Neubau ersetzt mehrere Gebäude

Mit der Erweiterung und Erneuerung des Spitalstandortes Grabs werden die drei Gebäude A, B, C sowie der heutige Notfall und die Radiologie zusammengefasst. Sie weichen einem vollständigen Neubau. Tagesklinik, Onkologie, Patientenaufnahme, Ambulatorien, Radiologie und Operationsbereich werden ebenerdig zugänglich und die Notfallaufnahme verfügt zukünftig über einen eigenen Zugang. Zusätzlich werden der Therapiebereich und die Arztdienste im Neubau integriert und alle Bettenstationen neu gebaut. Einzige Ausnahme sind die beiden Personalhäuser, die nicht von der Erneuerung betroffen sind.

Raumbedarf langfristig decken

Der Raumbedarf des Spitals Grabs ist gross und die heutigen Gebäude erschweren einen optimalen Spitalbetrieb. "Mit dem Neubau kann nicht nur der ausgewiesene Raumbedarf gedeckt werden, sondern auch die betrieblichen Abläufe können deutlich verbessert werden. Darum sind wir froh, dass es nun mit den Bauarbeiten losgeht", so Stefan Lichtensteiger, CEO der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland. Der Mehrbedarf des Spitals ist auf mehr ambulante, teilstationäre Behandlungen und mehr operative Eingriffe sowie Notfälle zurückzuführen. Im Bereich der Pflege resultiert der Flächenbedarf vor allem aus der Nachfrage nach grösseren Patientenzimmern. (pd/jor)

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