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GOTTESDIENST: Weltpremiere an der Ostermesse

In Buechen-Staad wird am Sonntag nicht nur Ostern gefeiert, sondern auch die abgeschlossene Sanierung und das 50-jährige Bestehen der Christkönigskirche. Dafür wurde eigens eine Komposition kreiert.
Arcangelo Balsamo
Der Kirchenchor Cantamus singt am Sonntag in fünf Sprachen. (Bild: zVg)

Der Kirchenchor Cantamus singt am Sonntag in fünf Sprachen. (Bild: zVg)

Für die diesjährige Ostermesse in Buechen-Staad hat sich der Kirchenchor Cantamus etwas Besonderes einfallen lassen. Und zwar hat er eigens für den Gottesdienst eine Komposition kreieren lassen. Denn in der Christkönigskirche wird am Sonntag nicht nur die Auferstehung Jesu Christi gefeiert, sondern auch die abgeschlossene Sanierung des Gotteshauses und dessen 50-jähriges Bestehen.

Die Komposition, die während des Gottesdienstes am Sonntag um 10 Uhr erstmals aufgeführt wird, trägt den Namen «Missa Resurrexit» und stammt vom argentinischen Komponisten Francisco Obieta. Der Südamerikaner besitzt seit 1991 eine Professur für Kontrabass, Kammermusik und Komposition am Vorarlberger Landeskonservatorium. Ausserdem ist er Leiter des Orchesters der Universität St. Gallen.

Der Kirchenchor wünschte sich eine mehrsprachige Komposition. Es sollten jedoch nicht irgendwelche Sprachen sein, sondern solche mit Symbolcharakter. Obrieta setzte dies um und so entstand ein Werk das fünf Sprachen vereint: Aramäisch, die Sprache Jesu; Hebräisch und Altgriechisch, die Sprachen der Bibel; Lateinisch, die Sprache der katholischen Kirche und Deutsch, die Muttersprache der Chormitglieder. Die Mehrsprachigkeit soll zudem eine Verbindung mit Pfingsten kreieren. In der Bibel steht, dass die Apostel damals den Heiligen Geist eingehaucht bekamen. Danach sprachen sie alle verschiedene Sprachen. Dies erlaubte ihnen den Glauben an Jesus zu verbreiten.

Das neue Werk, das moderner und weltoffener Musik entspricht, stellt die Mitglieder und den musikalischen Leiter des Chores, Thomas Fellner, vor eine grosse Herausforderung. Die Gottesdienstbesucher erhalten einen Reader, um ein besseres Verständnis der mehrsprachigen Messkomposition und deren Texte zu ermöglichen.

Es ist nicht die einzige Idee, die der Chor in diesem Jahr umsetzt. Seit kurzem hat Cantamus auch einen Youtube-Kanal. Auf diesem können bisher zwei Auftritte des Chores vom Adventskonzert angeschaut werden. Und wer weiss, vielleicht auch schon bald die Uraufführung der «Missa Resurrexit».

Arcangelo Balsamo

arcangelo.balsamo

@tagblatt.ch

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