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GOSSAU: Wolfgang Giella will nach Wahl vorläufig parteilos bleiben

Würde Wolfgang Giella am 28. Januar als Stadtpräsident gewählt, träte er in der laufenden Legislatur keiner Partei bei. Giella fühlt sich jetzt als der "Gejagte".
Wolfgang Giella war einst in der SP, heute ist er parteilos. (Bild: Ralph Ribi)

Wolfgang Giella war einst in der SP, heute ist er parteilos. (Bild: Ralph Ribi)

Der 52-jährige Wolfgang Giella, der im ersten Wahlgang ins Gossauer Stadtpräsidium am meisten Stimmen holte, lud gestern zur Lancierung seiner Kampagne vor dem zweiten Wahlgang zu einer Medienorientierung. Er wurde dabei flankiert von Markus Rosenberger (SVP), Brigitta Mettler (FDP), Alfred Zahner (FliG) und Florian Kobler (SP), alles Vertreter von Parteien, die der Findungskommission angehören, die Wolfgang Giella auf den Schild gehoben haben. Sie alle sagten, sie unterstützten Wolfgang Giella, weil er unabhängig sei. Alfred Zahner sagte, der in Chur wohnhafte und in Winterthur arbeitende Giella gehöre nicht dem " Gossauer Teig" an.

Der Unabhängigkeit Giellas tue auch die Tatsache keinen Abbruch, dass die Findungskommission vom Gossauer Unternehmer Rolf Grass (Grass Malerei AG) finanziell unterstützt wurde bei der Suche nach einem Herausforderer von CVP-Kandidat Daniel Lehmann. Es gebe noch weitere Unternehmer aus Gossau, die eine Wahl Lehmanns in Stadtpräsidium verhindern wollten, sagte Markus Rosenberger. Namen nannte er keine. Rosenberger sagte, Grass und andere "Sponsoren" hätten keine Einsicht gehabt in die Bewerbungsdossiers.

Vor der Kandidatur aus der SP ausgetreten

Kurz vor seiner Kandidatur trat Wolfgang Giella aus der SP aus. Er wolle bei einer allfälligen Wahl einer Partei beitreten. Von einem Parteibeitritt will er nun aber absehen, zumindest in der laufenden Legislatur. Die Mitglieder der Findungskommission stört das nicht, wie sie gestern darlegten. Er sei "gesellschaftspolitisch fortschrittlich, aber finanz-, steuer- und wirtschaftspolitisch konservativ", sagte Giella. Das übliche Links-rechts-Schema sei in seinem Fall ein schlechter Ratgeber. Er wolle ein Stadtpräsident für alle sein. Er wisse, sagte Giella, dass der zweite Wahlgang für ihn als Gewinner des Ersten kein Spaziergang werde. (dwi)

Podium zur Gossauer Stadtpräsidentenwahl

Heute Dienstag, 9. Januar, treten die zwei Kandidaten fürs Gossauer Stadtpräsidium zum zweiten Tagblatt-Podium im Fürstenlandsaal an. Wolfgang Giella und Daniel Lehmann stellen sich ab 19.30 Uhr den Fragen der Redaktoren und des Publikums. Türöffnung ist um 19 Uhr. Für die Besucher gibt es eine Bratwurst vom Grill.

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