GOSSAU: «Wir sind enttäuscht»

Zum fünften Mal fand vergangenes Wochenende das Rock-on-Festival statt. Die tiefen Besucherzahlen überraschten die Initianten des Open Airs.

Lisa Inauen
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«Es ist sehr viel schlechter gelaufen, als wir uns im Vorfeld ausgemalt hatten», sagt Luz Liebich. Zusammen mit Marcel Bühler ist er Initiant des Festivals. Zum fünften Mal organisierte der Verein Rock on! Music das Festival, das jedes Jahr ein wenig grösser wurde. «Zu gross», wie die beiden nun sagen. Das Festival fuhr ein grösseres Defizit ein.

Die beiden sehen verschiedene Ursachen für die tiefen Besucherzahlen. Zum einen sei das Datum unglücklich gewählt: «Am letzten Ferienwochenende haben viele bereits ihr Ferienbudget ausgeschöpft oder kehren erst aus den Ferien zurück», sagt Liebich. Auch das Fehlen eines Campinggeländes mache es schwieriger, Publikum zu finden. «Wir müssen ein Publikum ansprechen, das auch für nur einen Abend nach Gossau kommt.» ­Zudem seien die Eintrittspreise einigen zu hoch gewesen, auch wenn dies durch die vielen internationalen Acts gerechtfertigt gewesen sei. Dazu kommen diverse andere Anlässe, die zum selben Datum stattfanden. Die Umstrukturierung könnte ebenso Anteil am Misserfolg haben, vermuten die Initianten. Am Freitag wurde Metal, am Samstag Rock und am Sonntag ein «Family Day» geboten. Vielleicht ein wenig zu viel des Guten.

Nächstes Jahr etwas Neues

«Das Musikprogramm war auf ­jeden Fall nicht das Problem», sagt Liebich. Die Bands seien trotz wenig Zuschauern professionell gewesen, «die Stimmung war gut und friedlich».

«Auf diese Art und ohne Subventionen ist das Festival finanziell untragbar», sagen die Initianten. Sie überlegen sich nun für das nächste Jahr, das Festival kleiner und günstiger erneut auf die Beine zu stellen.

Lisa Inauen

lisa.inauen@tagblatt.ch